Heute, am 6. Mai 2026, hat die Senatsverwaltung für Verbraucherschutz in Berlin eine wichtige Neuigkeit veröffentlicht: Dr. Lutz Zengerling wird der neue Landestierschutzbeauftragte. Ein Amt, das ab dem 1. Mai 2026 in Kraft tritt und das, das muss man sagen, eine echte Herzensangelegenheit ist. Zengerling, ein ausgebildeter Tierarzt mit über 30 Jahren Erfahrung in der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht, bringt eine Menge Expertise mit – und das nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch. Zuletzt war er als Leiter der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht im Bezirk Pankow tätig. Wer so lange in diesem Bereich arbeitet, hat so einiges zu erzählen!

Besonders spannend wird es, wenn man bedenkt, dass Zengerling bis Ende 2025 auch Vizepräsident der Tierärztekammer Berlin war. Das bedeutet, er kennt die Herausforderungen und Bedürfnisse der Tierwelt nicht nur aus der Sicht der Behörden, sondern auch aus der Perspektive der Tierärzte. Und die Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz, Dr. Felor Badenberg, hat bereits betont, wie wichtig fachspezifische Expertise im Tierschutz ist. Hier wird also jemand ins Amt kommen, der wirklich weiß, wovon er spricht.

Ein Ehrenamt mit Verantwortung

Die Position des Landestierschutzbeauftragten ist ein Ehrenamt, was bedeutet, dass Zengerling nicht nur die Verantwortung trägt, sondern auch die Leidenschaft dafür haben muss. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Senatsverwaltung in Tierschutzfragen zu beraten, Vorschläge zur Verbesserung des Tierschutzes in Berlin zu unterbreiten und Initiativen zu entwickeln. Er wird der Ansprechpartner für Bürger und Tierschutzorganisationen sein – und das ist vielleicht das Wichtigste. Die Stimme der Tiere braucht Gehör, und Zengerling scheint die richtige Person zu sein, um diese Stimme zu vertreten.

Seine Vorgängerin, Kathrin Herrmann, hatte 2020 unter der rot-rot-grünen Landesregierung das Amt übernommen, geriet jedoch nach dem Regierungswechsel 2023 mit der neuen CDU-Leitung der Senatsverwaltung in Konflikt. Ein schwieriges Kapitel, das mit ihrer Freistellung im Februar 2025 endete. Es war ein Streit um die Unabhängigkeit der Funktion, der vor dem Arbeitsgericht ohne Urteilsverkündung beigelegt wurde. Nun, nach einer Zeit der Vakanz, wird das Amt also wieder besetzt – und das mit einem Experten, der sich den Herausforderungen stellen kann.

Der Bedarf an Pflegeplätzen

Ein weiteres wichtiges Thema, das in Berlin ganz oben auf der Agenda steht, ist die Suche nach engagierten Pflegestellen für Tiere mit hohem Betreuungsbedarf. Wenn man sich die Situation so anschaut, stellt man fest, dass es dringend Pflegeplätze braucht – und zwar für verschiedene Tiere: Listenhunde, Hospiztiere, die einfach einen ruhigen Lebensabend verbringen möchten, sowie verwaiste Tierkinder und kranke Tiere. Das ist eine große Herausforderung, aber auch eine Chance für Tierfreunde, aktiv zu werden und zu helfen.

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Wer Interesse hat, kann sich einfach melden. Das Tierheim Berlin freut sich über jede Unterstützung – sei es durch Pflegeplätze oder durch finanzielle Hilfen. Die Pflegestellen erhalten Futter, Zubehör und eventuell auch Medikamente, und der Zeitaufwand ist oft überschaubar, auch wenn man sich natürlich um die Tiere kümmern muss. Manchmal sind es genau diese kleinen Gesten, die einen großen Unterschied machen können.

Für all diejenigen, die sich in diesem Bereich engagieren möchten, gibt es klare Voraussetzungen: Eine gültige Tetanusimpfung und ein aktueller Impfschutz der eigenen Haustiere sind unerlässlich. Außerdem sollte man sicherstellen, dass es eine räumliche Trennung zwischen eigenen und Pflegetieren gibt, vor allem in den ersten Tagen. Das sind kleine Dinge, die viel bewirken können.

Die Tierwelt in Berlin hat jetzt einen neuen Fürsprecher – und wir dürfen gespannt sein, welche Initiativen und Veränderungen Dr. Lutz Zengerling mit seiner Erfahrung und seinem Engagement anstoßen wird. Es bleibt zu hoffen, dass die neue Amtszeit positive Impulse für den Tierschutz in der Hauptstadt bringt.