Heute ist der 6.05.2026 und während die Sonne über Pankow aufgeht, gibt es einen ganz besonderen Grund zur Freude. Der Duft von frisch gebackenem Brot zieht durch die Straßen, und das hat seinen Ursprung in den Schönhauser Allee Arcaden, wo Michael Isensee, ein echter Bäckermeister und Brotprüfer, sein Handwerk vollbringt. Er ist der Mann, der für das Deutsche Brotinstitut die besten Brote der Region testet. In diesem Jahr hat er 72 Brote aus 17 Bäckereien unter die Lupe genommen – das ist eine Menge Brot, oder? Und das Beste daran: Zum ersten Mal dürfen auch die Zuschauer bei der Prüfung zuschauen und einen Publikumsliebling wählen. Das ist quasi wie ein Brot-Casting, und die Spannung liegt in der Luft!

Die Bewertungskriterien sind klar: Aussehen, Kruste, Krume, Geruch und Aroma – und wenn ein Roggenmischbrot gut abschneidet, bleibt es sogar nach fünf Tagen noch genießbar. Die Brote müssen mindestens 80 Punkte erreichen, um das Prädikat „sehr gut“ zu erhalten, wobei die 100 Punkte in der Regel ein unerreichbarer Traum bleiben. In diesem Jahr haben die Berliner Brote bis zu 90 Punkte erzielt! Unter den geprüften Bäckereien im Bezirk Pankow sind fünf mit Goldstatus ausgezeichnet worden, darunter die Feinbäckerei Jachalke und die Bäckerei Kädtler. Eine bemerkenswerte Errungenschaft, auf die man stolz sein kann!

Das beste Brot ist gekrönt

Das Publikum hat entschieden: Der Titel des Publikumssiegers geht an das Roggenmischbrot der Bäckerei & Konditorei Anke Siebert aus Prenzlauer Berg. Diese Bäckerei ist seit 1906 in Familienbesitz und wird derzeit von der Tochter und dem Schwiegersohn geführt. Lars Siebert, der frische Wind in der Backstube, hat aktiv an der Brotprüfung teilgenommen. Es ist irgendwie berührend zu sehen, wie Tradition und Innovation hier Hand in Hand gehen. Und ganz ehrlich, das Berliner Landbrot ist bei den Kunden auch ein Hit – was will man mehr?

Doch das ist nicht alles, denn das Roggenbrot hat in der deutschen Brotkultur einen besonderen Platz. Am 20. Januar 2026 wurde es auf der Grünen Woche in Berlin als Brot des Jahres gekürt. Der Bundesminister Alois Rainer und Roland Ermer, Präsident des Zentralverbands, haben diese Auszeichnung überreicht. Roggen zählt zu den traditionellsten Brotgetreiden in Deutschland und zeichnet sich durch seine geschmackliche Vielfalt und den ernährungsphysiologischen Mehrwert aus. In der Tat, es gibt über 3.000 verschiedene Brotspezialitäten, die von mehr als 8.900 Handwerksbäckern täglich angeboten werden. Da kann man schon mal ins Schwärmen geraten!

Ein Blick in die Geschichte

Die Wurzeln des Bäckerhandwerks reichen bis ins Jahr 1874 zurück, als der Zentralverband Deutscher Bäckerinnungen Germania gegründet wurde. Die Vision damals war es, die Rahmenbedingungen für den Berufsstand zu verbessern. Auch heute stehen die Innungsbäcker vor Herausforderungen, und der Zusammenhalt innerhalb dieser Bäckerfamilie ist von großer Bedeutung. Die erstellte Chronik zum 150-jährigen Jubiläum bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und die Herausforderungen des Berufsstands. Es ist beeindruckend, wie sich das Handwerk über die Jahre entwickelt hat und dennoch seine Wurzeln nicht vergisst.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In diesem Sinne bleibt nur zu sagen: Geht raus, besucht eure lokalen Bäckereien, lasst euch von den Aromen verführen und unterstützt die großartige Handwerkskunst, die in unseren Städten blüht. Denn am Ende des Tages ist es das Brot, das uns verbindet – in all seinen köstlichen Variationen!