Heute ist der 21.10.2026 und die Vorfreude in Berlin ist förmlich greifbar. Am fünften Spieltag der Handball-Champions-League stehen sich der Veszprem KC und die Füchse Berlin gegenüber. Der Anwurf erfolgt um 18:45 Uhr in Ungarn, und obwohl sich die Fans auf ein spannendes Duell einstellen, wird es keine Übertragung im Free-TV geben. Wer das Spiel live verfolgen möchte, kann sich jedoch bei Dyn einloggen, der die Partie im Stream überträgt. Ein Live-Ticker auf sport.de hält die Fans über alles Wichtige auf dem Laufenden.

Der Druck auf die Füchse Berlin ist spürbar, schließlich haben sie das Hinspiel Mitte September in der heimischen Arena gegen Veszprem mit 29:35 verloren. In dieser ersten Halbzeit des Spiels hatten die Ungarn besonders klar dominiert und die Füchse stehen jetzt unter dem Druck, mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Aktuell belegen die Füchse mit drei Siegen und einer Niederlage den zweiten Platz in der Gruppe A, während Veszprem nach vier Siegen in vier Spielen die Tabelle anführt.

Spannendes Duell mit ungewissem Ausgang

Der heutige Abend verspricht ein Hochspannungsspiel zu werden. Die Füchse Berlin sind mit frischem Selbstbewusstsein in die Partie gegangen, nachdem sie am letzten Spieltag der Gruppenphase den Veszprem KC mit 32:31 besiegen konnten. Diese aufregende Begegnung brachte die Berliner auf eine beeindruckende Siegesserie von elf Pflichtspielerfolgen. Veszprem hingegen bleibt zu Hause zum ersten Mal in dieser Champions-League-Saison ohne Punktgewinn, was die Stimmung in der Arena aufheizen könnte.

Die Ausgangslage der beiden Teams könnte unterschiedlicher nicht sein. Veszprem hatte vor dem letzten Aufeinandertreffen sechs Punkte aus fünf Spielen gesammelt und lag nach einer Niederlage gegen Sporting Lissabon auf Rang vier der Gruppe. Das Team war in seinen drei bisherigen Heimspielen ungeschlagen, doch die Füchse scheinen bereit, die ungarische Festung zu brechen.

Ein Spiel voller Emotionen

Die Partie beginnt mit einem hohen Tempo und einer ausverkauften Kulisse – die Fans sind aufgeregt und die Spieler hungrig nach Erfolg. Schon in der ersten Minute wird deutlich, dass jedes Tor zählt. Mathias Gidsel trifft für Berlin, während Veszprem sofort mit 2:1 in Führung geht. In der ersten Halbzeit wechselt die Führung ständig, und nach etwa acht Minuten steht es 6:6. Trotz einiger vergebenen Chancen bleibt Berlin mit Würfen aus der Distanz erfolgreich.

Doch das Spiel ist nicht ohne seine Herausforderungen. Veszpréms Ivan Martinović und Luka Cindrić prallen zusammen und Cindrić wird verletzt vom Feld begleitet. Auch Fabian Wiede muss nach einer Knieverletzung frühzeitig das Spielfeld verlassen. Solche emotionalen Momente machen deutlich, wie hart umkämpft die Partie ist. Dennoch bleibt die Berliner Offensive stark, und sie setzen sich schließlich mit einer 16:12-Führung zur Halbzeit ab.

Die zweite Hälfte zeigt, dass die Füchse nicht gewillt sind, nachzulassen. Sie bauen ihre Führung weiter aus, während Veszprem den Ball mehrfach verliert und nicht in die Gänge kommt. Ein weiterer Schlüsselmoment ist, als Bjarki Már Elísson einen Siebenmeter gegen Berlins Torhüter Dejan Milosavljev vergibt. Der Berliner Keeper zeigt sich in Topform und hat bis dahin bereits 15 Bälle gehalten.

Ein packendes Finale

In der Schlussphase wird es noch einmal richtig spannend. Veszprem verkürzt den Rückstand auf 31:32, doch die Zeit reicht nicht mehr für den Ausgleich. Die Füchse können den Sieg nach Hause bringen und bleiben damit ungeschlagen in der Gruppenphase. Diese Leistung wird für die weitere Saison von entscheidender Bedeutung sein, denn die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, während die Dritt- und Viertplatzierten in die European League absteigen.

Das nächste große Ziel wird für die Füchse Berlin die Hauptrunde sein, wo sie sich erneut beweisen müssen. In dieser Champions-League-Saison haben sie die Möglichkeit, sich einen Platz im Viertelfinale zu sichern, das im März und April 2027 ausgetragen wird. Die Vorfreude auf das Final4 in der Lanxess Arena in Köln, das am 12. und 13. Juni 2027 stattfinden wird, schwebt bereits in der Luft.