Hertha BSC feiert Rückkehr in die schwarzen Zahlen mit 1,2 Millionen Euro Nettogewinn
Heute ist der 31.10.2026 und in den Straßen von Charlottenburg-Wilmersdorf schwirrt die Nachricht durch die Luft: Hertha BSC hat es geschafft, wieder schwarze Zahlen zu schreiben! Ja, ihr habt richtig gehört. Endlich, nach einer langen Durststrecke seit 2019, kann der Traditionsverein aus Berlin stolz verkünden, dass er im Geschäftsjahr bis zum 30. Juni 2026 einen Nettogewinn von 1,2 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Das ist nicht nur ein kleiner Lichtblick, sondern ein richtiges Zeichen der Hoffnung für alle Hertha-Fans!
Der Umsatz hat mit 106,2 Millionen Euro einen Rekordwert erreicht. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um satte 16,7 Millionen Euro verbessert – da kann man schon mal ein bisschen feiern, oder? Ralf Huschen, der Geschäftsführer, bezeichnete diese Ergebnisverbesserung als einen wichtigen Meilenstein und verweist auf die schrittweisen Fortschritte in der finanziellen Lage des Vereins. Doch Peter Görlich, Co-Geschäftsführer, warnt: Die wirtschaftliche Transformation sei noch nicht abgeschlossen. Die Frage ist nicht, was der Verein sich leisten möchte, sondern was er sich leisten kann. Das klingt nach einem klaren Plan!
Ein Schritt in die richtige Richtung
Im Dezember 2025 gab es bereits einen ersten kleinen Lichtblick, als Hertha BSC im Halbjahresabschluss einen Netto-Gewinn von 385.000 Euro ausweisen konnte. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei 4,1 Millionen Euro – das ist doch ein Anfang! Auch hier wurde der Nordic Bond anteilig für 21,2 Millionen Euro zurückgekauft. Die Verbindlichkeiten sind also immer noch hoch, mit 18,8 Millionen Euro aus der Anleihe und weiteren 17,4 Millionen Euro aus Fremdkapital. Aber es gibt auch Forderungen und Vermögensgegenstände – 16,4 Millionen Euro – die die Lage ein wenig aufhellen.
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist zwar auf 38 Millionen Euro gestiegen, aber das zeigt nur, dass der Weg zur Stabilität noch lang ist. Ralf Huschen sieht das Halbjahresergebnis als wichtigen Zwischenschritt zur wirtschaftlichen Konsolidierung. „Wir müssen weiterhin stabil bleiben“, sagt er. Und das ist auch nötig, denn die Herausforderungen in der zweiten Liga sind nicht zu unterschätzen. Die Spielerwerte sind mit 1,6 Millionen Euro im Anlagevermögen bilanziert, während der externe Kaderwert bei mehr als 59 Millionen Euro liegt. Das sind stille Reserven, die möglicherweise in der Zukunft wichtige Impulse geben könnten.
Ein Blick in die Zukunft
Die Fans können also aufatmen und ein wenig optimistischer in die Zukunft blicken. Der in den letzten Jahren eingeschlagene Sparkurs wird fortgesetzt, und die Gesamtkosten wurden erneut gesenkt. Es wurden Maßnahmen zur Reduzierung der Aufwendungen umgesetzt. Es ist spannend zu sehen, wie Hertha BSC sich durch diese wirtschaftlichen Turbulenzen kämpft und langsam, aber stetig auf Kurs kommt. Die Frage bleibt: Wird der Verein sich weiterhin behaupten können und langfristig wieder eine feste Größe im deutschen Fußball werden? Das bleibt abzuwarten.
Die Zeichen stehen jedoch gut. Mit einer klaren Strategie und der notwendigen Disziplin könnte Hertha BSC vielleicht bald wieder in alte Erfolge anknüpfen. Und wer weiß, vielleicht wird das Stadion bald wieder von jubelnden Fans erfüllt, die ihren Verein anfeuern, während sie gleichzeitig die Fortschritte in der wirtschaftlichen Stabilität feiern. Ein Grund mehr, die Daumen zu drücken und auf die kommenden Spiele zu hoffen!
