Beim Jazzfest Berlin 2025 gab es ein ganz besonderes Event, das die Herzen der Jazzliebhaber höher schlagen ließ! Das Fire! Orchestra, unter der Leitung des schwedischen Saxofonisten Mats Gustafsson, sorgte mit einem grandiosen Auftritt für Aufsehen. Am letzten Festivaltag wurde die Uraufführung von Gustafssons Komposition „Words“ präsentiert. Ein Ereignis, das man nicht verpassen wollte!

Das internationale, skandinavische Experimental- und Free-Jazz-Großensemble brachte gleich 18 talentierte Musikerinnen und Musiker auf die Bühne. Unter ihnen waren die beeindruckende Vokalistin Sofia Jernberg, die Altsaxofonistin Mette Rasmussen, die Trompeterin Lina Allemano und die Cellistin Emily Wittbrodt. Mit solch einer Besetzung war klar, dass hier kreative Höhenflüge und musikalische Abenteuer auf die Zuhörer warteten.

Ein Kaleidoskop der Klänge

Die aufgeführten Stücke waren so vielfältig wie die Musiker selbst! Von Anna Hörbergs „Anna Höberg solo“ bis hin zu Osees‘ „Drowned beast“ – es war ein buntes Programm, das die Grenzen des Jazz sprengte. Besonders hervorzuheben sind die Darbietungen von Anna Lindal, Anna Neubert, Kit Downes und Julien Deprez, die beim „string trio – intro“ gemeinsam auftraten. Mats Gustafsson selbst brachte mit „Words, I am aware“ eine ganz eigene Note in das Konzert.

Das Trio mit Mariam Rezaei, Sofia Jernberg und Julien Deprez war ein weiterer Höhepunkt, ebenso wie Mette Rasmussens Stück „Changes“. Und nicht zu vergessen: Mats Äleklint und Johan Berthling, die mit „Slug“ für zusätzliche klangliche Überraschungen sorgten. Es war einfach ein Feuerwerk an Kreativität und Ausdruckskraft!

Ein Blick in die Zukunft

Und das ist noch nicht alles! Am 20. Oktober 2026 wird die Sendung „JetztMusik“ ausgestrahlt, in der die Konzerterlebnisse des Fire! Orchestra noch einmal zum Leben erweckt werden. Um 21:00 Uhr bei hr2, SR 2 KulturRadio und SWR Kultur gibt es die Möglichkeit, die mitreißenden Klänge und die beeindruckenden Darbietungen noch einmal zu hören. Maxi Broecking wird am Mikrofon die Zuschauer mit auf eine akustische Reise nehmen, die in die Welt der neuen Musik und Klangkunst entführt.

Ein aufregendes Jahr für die Jazzszene in Berlin, das mit solch außergewöhnlichen Performances den Puls der Stadt spürbar macht. Wer hätte gedacht, dass sich hinter dem Begriff „Experimental-Jazz“ so viel Leidenschaft und Kreativität verbirgt? Das Fire! Orchestra hat mit seinem Auftritt sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.