Spitzenspiel der Handball-Bundesliga: Flensburg besiegt Füchse Berlin mit 34:33 in dramatischem Duell
Heute, am 19. Oktober 2026, wird es in der Berliner Handball-Szene so richtig spannend! Die ungeschlagene SG Flensburg-Handewitt empfängt die Füchse Berlin zum heiß ersehnten Spitzenspiel der Handball-Bundesliga. Um 15 Uhr geht es los, und die Vorfreude ist förmlich greifbar. Flensburg steht nach acht Spieltagen mit 15:1 Punkten an der Tabellenspitze und hat sich bisher als wahres Kraftpaket präsentiert. Die Füchse hingegen wollen zeigen, dass sie den Meistertitel von 2025 und die damit verbundene Ehre nicht kampflos abgeben werden.
Marko Grgic, Rückraumspieler der SG, ist sich sicher, dass die gegnerischen Kritiker, die Flensburg lediglich schwache Gegner ans Herz legen, unrecht haben. Schließlich hat die SG nicht nur ein Unentschieden im Derby gegen den THW Kiel geholt, sondern auch auswärts gegen starke Teams wie den TBV Lemgo Lippe und die TSV Hannover-Burgdorf gewonnen. Und während Simon Pytlick, der in der kommenden Saison für die Füchse auflaufen wird, noch für Flensburg spielt, sind die Karten bereits jetzt spannend gemischt.
Ein packendes Duell
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war ein echter Krimi: Flensburg entschied das Spiel in der vergangenen Saison mit 40:39 für sich, und auch im Juni feierten die Füchse einen knappen Sieg mit 43:38. Es ist also nicht das erste Mal, dass die beiden Mannschaften in einem engen Duell aufeinandertreffen. Auf der Flensburger Seite wird Emil Bergholt als neuer Kapitän und Abwehrchef auflaufen, während der dänische Nationalspieler Pytlick heute seine letzten Minuten für die SG spielen wird.
In der Flensburger Arena „Hölle Nord“ wird sich zeigen, ob die Füchse mit ihrer Defensive, die zuletzt von Trainer Nicolej Krickau als „Vollkatastrophe“ bezeichnet wurde, eine bessere Vorstellung abliefern können. Immerhin haben sie am Donnerstag in der Champions League gegen den FC Porto mit 36:33 gewonnen – ein kleiner Lichtblick, der vielleicht Auftrieb geben könnte. Allerdings mussten sie sich in der Vereins-Weltmeisterschaft in Kairo mit dem fünften Platz begnügen und verloren zuletzt zu Hause gegen Lemgo mit 36:37. Die Formkurve zeigt also nach oben, doch die Frage bleibt, ob sie gegen Flensburg bestehen können.
Ein Spiel voller Emotionen
Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Match freuen. Flensburgs Trainer Ales Pajović kann voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen, und auch Emil Jakobsen sowie Niclas Kirkeløkke, die zuletzt aufgrund von Verletzungen fehlten, sind bereit für das Duell. Flensburgs Torhüter Simon Möller hat sich als echter Rückhalt erwiesen und wird alles daran setzen, die Berliner Angriffe abzuwehren.
Das Spiel selbst war ein echter Krimi: Flensburg ging früh mit 14:10 in Führung, doch die Füchse zeigten ihre Zähigkeit und glichen schnell aus. Es war wie ein Tanz auf der Klinge – Flensburg verlor den Rhythmus, Berlin nutzte die Fehler eiskalt aus und ging mit einer 19:17-Führung in die Halbzeit. Die zweite Hälfte war ebenso spannend: Aymeric Minne brachte Flensburg zurück, doch Berlin gab nie auf und glich kurz vor Schluss zum 33:33 aus.
Die Entscheidung fiel schließlich mit dem letzten Wurf der Partie: Simon Pytlick, der kommende Füchse-Spieler, erzielte den entscheidenden Treffer zum 34:33 für Flensburg. Ein bitterer Moment für die Berliner, die sich so nah am Ausgleich wähnten. Mathias Gidsel war mit 11 Toren der erfolgreichste Werfer auf Seiten der Füchse, aber am Ende reichte es nicht. Flensburg bleibt ungeschlagen und festigt seine Tabellenführung mit nun 17:1 Punkten.
In dieser packenden Atmosphäre der Handball-Bundesliga wird klar: Hier zählt jeder Wurf, jeder Einsatz und vor allem – jede Sekunde. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Teams in den kommenden Wochen und Monaten weiterentwickeln, denn eines ist sicher: Die Spannung in der Liga ist noch lange nicht vorbei!
