Schlaf als Widerstand: Kunst-Ausstellung in Friedrichshain enthüllt neue Perspektiven
Die Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann gab heute bekannt, dass die Ausstellung „Sleeping Resistance“ im Projektraum der Alten Feuerwache in Berlin eröffnet wird. Diese innovative Ausstellung befasst sich mit dem Thema Schlaf als sozialer und politischer Raum. Sie stellt entscheidende Fragen wie: Wer hat Zugang zu Ruhe? Wer darf schlafen und auf welche Weise? In einer Zeit, in der Informationsüberflutung und digitale Präsenz allgegenwärtig sind, beleuchtet die Ausstellung die Bedeutung von Schlaf als radikale Unterbrechung der täglichen Routine.
Geplant wurde die Ausstellung von der Kuratorin Lena Fließbach und öffnete ihre Tore am 28. August 2025. Sie läuft bis zum 19. Oktober 2025 und bietet dem Publikum freien Eintritt. Herrmann betont, dass diese Ausstellung nicht nur künstlerische Werke zeigt, sondern auch Raum für geteilte Erfahrungen und Kollektivität schafft. Die Besucher sind eingeladen, neue Perspektiven zu entdecken und zu reflektieren, wie Schlaf mit bestehenden Machtverhältnissen zusammenhängt.
Teilnehmende Künstler und Werke
Die künstlerischen Arbeiten stammen von verschiedenen Künstlern, darunter:
- Anne Glassner
- Valentina Karga
- Daniela Medina Poch
- A. Stoyke
- Sondi
Die Ausstellung thematisiert außerdem, wie Schlaf als Moment der Untätigkeit neue Rhythmen und unerwartete Beziehungen ermöglichen kann. Diese Perspektive auf Ruhe wird als notwendiger Prozess der Heilung und Zuwendung dargestellt und dient als transformative Geste des Widerstands.
Über die Ausstellung
Die Ausstellung findet im Projektraum der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin, statt. Die Eröffnung wird am 27. August 2025 um 19 Uhr gefeiert. Die Ausstellung wird gefördert vom Projektfonds Kulturförderung Friedrichshain-Kreuzberg und dem Ausstellungsfonds Kommunale Galerien. Interessierte können sich für weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse presse@ba-fk.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90298-2843 an den Medienkontakt wenden.
Um mehr über die Ausstellung und ihre Hintergründe zu erfahren, besuchen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung auf berlin.de.
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