In Reinickendorf brodelt es! Die Diskussionen rund um die Raboma-Halle in Borsigwalde nehmen Fahrt auf. Die CDU-Fraktion hat jüngst die Blockadehaltung von Bezirksstadträtin Korinna Stephan (Bündnis 90/Die Grünen) scharf kritisiert. Laut CDU ist die Halle derzeit ein bisschen wie ein verlorenes Kind – sie wird von einem Spielwarenhändler genutzt, doch der Mietvertrag läuft im Januar 2024 aus. Und was dann? Die CDU ist überzeugt, dass hier ein Investor mit einem vielversprechenden Konzept auf der Matte steht: Ein Lebensmittelmarkt, ein Café und vielleicht noch einige weitere Angebote, die das Nahversorgungszentrum aufpeppen könnten. Aber – und das ist der Knackpunkt – bislang gibt es keine weiteren Interessensbekundungen für die Halle, und eine Ausnahmegenehmigung des Stadtentwicklungsamtes ist nötig, um das Ganze in Gang zu bringen.

Ein spannendes Treffen der Ausschüsse für Stadtentwicklung und Wirtschaft der Bezirksverordnetenversammlung hat bereits stattgefunden. Hier wurde deutlich, dass die CDU planerische Entscheidungsspielräume im Bauplanungsrecht sieht. Cassandra Hoffmann von der CDU bringt es auf den Punkt: „Borsigwalde braucht Entwicklung, nicht Stillstand!“ Und das ist ein sentiment, das viele in der Nachbarschaft teilen. Tomasz Klon, ein weiterer CDU-Politiker, weist darauf hin, dass seit 2025 über die Zukunft der Raboma-Halle diskutiert wird. Die Zeit drängt – der bestehende Mietvertrag läuft schließlich Anfang 2027 aus.

Die Bürger:innen im Fokus

Um die Meinungen der Borsigwalder Bürger:innen einzuholen, lädt der CDU-Ortsverband Borsigwalde zur Bürgersprechstunde ein. Am Dienstag, den 30. Juni, um 19 Uhr im Kleingartenverein Frühauf in der Miraustraße wird über die Zukunft der Raboma-Halle diskutiert. Dabei stehen Themen wie die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes und die Verbesserung der Nahversorgung auf der Agenda. Interessant: Eine Umfrage hat ergeben, dass satte 88% der Teilnehmer die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes unterstützen. Das lässt darauf schließen, dass die Bürger:innen klare Vorstellungen haben, was sie für ihre Nachbarschaft wollen. Und der neue EDEKA-Markt? Der wird ebenfalls Thema sein, und die Investoren des geplanten Nahversorgungszentrums werden anwesend sein. Ein guter Moment, um ins Gespräch zu kommen!

Doch es gibt auch andere Anliegen, die die Borsigwalder beschäftigen. Von Vermüllung in der Ziekowstraße bis hin zu Sauberkeitsfragen rund um Containerstandorte – die Bürger:innen haben eine Menge auf dem Herzen. Verkehrsberuhigung in der Miraustraße? Ein weiteres heißes Thema. Anregungen sind ausdrücklich erwünscht! Wer dabei sein möchte, kann sich telefonisch oder per E-Mail anmelden – ein unkomplizierter Weg, um seine Stimme zu erheben.

Stadtentwicklung im Wandel

Was wir hier sehen, ist nicht nur eine lokale Angelegenheit. Es spiegelt die größeren Herausforderungen wider, mit denen Städte heutzutage konfrontiert sind. Die nationale Stadtentwicklungspolitik (NSp) hat sich seit 2007 als Impulsgeber etabliert und fördert integrierte Stadtentwicklung. Das Ziel? Nachhaltige Lösungen und neue Ideen für die Kommunen zu entwickeln. Ein schickes Wort, aber im Grunde geht es darum, unsere Lebensräume gemeinsam zu gestalten. Das erfordert eine Vielfalt an Perspektiven und chancengerechte Entscheidungsprozesse.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Kontext der Raboma-Halle stellt sich die Frage: Wie kann die Stadtentwicklung hier gelingen? Die CDU-Fraktion sieht dringenden Handlungsbedarf, um Leerstand zu vermeiden und um die Bedürfnisse der Bürger:innen nicht aus den Augen zu verlieren. Ulf Wilhelm von der CDU betont, dass Stadtentwicklung immer eine Abwägung unterschiedlicher Belange erfordert und dass Nutzung von Ausnahmeentscheidungen durchaus sinnvoll sein kann.

Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass solche Herausforderungen nicht nur in Borsigwalde, sondern in vielen Städten Deutschlands an der Tagesordnung sind. Die NSp hat eine Plattform geschaffen, auf der politische Austauschprozesse stattfinden, um innovative und beispielgebende Ansätze zu fördern. Rund 200 Projekte wurden bereits umgesetzt, um die nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen – das lässt hoffen!

In Borsigwalde ist die Situation klar: Die Raboma-Halle könnte ein neuer Treffpunkt für die Gemeinschaft werden. Doch dafür braucht es Mut und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen. Die Zeit tickt, und die Bürger:innen warten gespannt, wie es weitergeht.

Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.