AfD in Berlin-Mitte: Neuer Bürostandort, alte Konflikte und ein heißes Umfeld
In Berlin-Mitte wird es gerade ganz schön turbulent. Die AfD hat sich neue Büros angemietet, und das hat schon jetzt für einiges Aufsehen gesorgt. Nach einer fristlosen Kündigung durch den Vermieter in Wittenau – ausgelöst durch eine umstrittene Wahlparty im Februar 2025 – musste die Partei bis zum 30. September 2023 ihre bisherigen Räumlichkeiten räumen. Aber wie das so ist, wenn man in der Hauptstadt lebt, gibt es immer neue Wendungen.
Nun hat die AfD in der fünften Etage eines Gebäudes am Köllnischen Park 1 eine Fläche von stolzen 1600 Quadratmetern bezogen. Die monatliche Miete? 32.000 Euro! Damit reiht sich die Partei in ein Gebäude ein, in dem unter anderem die Berliner Stadtwerke, Oxfam Deutschland und der Arbeiter- und Samariterbund (ASB) ansässig sind. Und während sich die AfD mit ihren neuen Nachbarn arrangiert, gibt es bereits erste Beschwerden von Mitarbeitern über die unmittelbare Nähe zum KitKat-Club, der für seine sexuelle Freizügigkeit bekannt ist. Man kann sich gut vorstellen, dass das nicht gerade zur Ruhe im Büroalltag beiträgt.
Streit mit dem Vermieter
Der Konflikt mit dem Vermieter ist alles andere als beigelegt. Am 26. September 2025 entschied das Berliner Landgericht, dass die AfD zwar räumen muss, aber bis Herbst 2026 im Gebäude bleiben kann. Richter Burkhard Niebisch stellte fest, dass die Verstöße während der Wahlparty keine fristlose Kündigung rechtfertigen. Komisch, oder? Die AfD hat sich entschieden, gegen dieses Urteil Berufung einzulegen. Immerhin sind die Mietverträge bis Ende 2027 gültig und enthalten einige Sonderkündigungsrechte.
Der Streit um die Bundesgeschäftsstelle ist nicht das erste Mal, dass die AfD in Konflikt mit ihrem Umfeld gerät. So gab es auch bereits Auseinandersetzungen im Bundestag, als es um Sitzungssäle ging. Nach der Bundestagswahl Ende Februar, bei der die AfD 20,8 Prozent der Stimmen erhielt, stehen 151 Abgeordnete in den Startlöchern – und wo sollen die alle hin? Die politische Landschaft bleibt also spannend!
Die nächsten Schritte
Ein weiterer Aspekt, der die Gemüter erhitzt, ist die bereits zugestellte Klage, die die AfD bis Ende Juni beantworten muss. Ein Aufeinandertreffen im Gericht wird erwartet, und die Stimmung könnte nicht angespannter sein. Die Polizei hatte den Zugang zum Gebäude während der besagten Wahlparty gesperrt, was natürlich auch die anderen Mieter beeinträchtigte. Verständlich, dass da nicht nur bei der AfD selbst Unmut aufkommt.
Die Berliner Politik ist im Fluss, und es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation weiterentwickelt. Wird der KitKat-Club zum neuen Streitpunkt oder bleibt alles friedlich? Die nächsten Monate könnten noch einige Überraschungen bereithalten.
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