In einem spannenden Wettbewerb, bei dem es um viel geht, treten in diesem Jahr 20 Schulen aus ganz Deutschland um den Deutschen Schulpreis 2026 an. Unter diesen 20 ist nur eine Berliner Schule nominiert: das Käthe-Kollwitz-Gymnasium im charmanten Prenzlauer Berg. Die Jury hat die Schule bereits zwei Tage lang besucht, um sich ein genaues Bild vom Unterricht und dem Schulalltag zu machen. Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium zählt 905 Schülerinnen und Schüler und legt einen besonderen Fokus auf Mathematik und Naturwissenschaften. Hier wird nicht nur gelehrt, sondern auch ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der die Talente der Schüler in verschiedenen Bereichen fördert. Ein echter Glücksfall für alle Beteiligten!

Das Kollegium besteht aus 110 Personen, darunter auch Sozialarbeiter und Schulpsychologen – ein klarer Hinweis auf die Wertschätzung von emotionaler und sozialer Unterstützung. Schulleiterin Simone Ley, die seit 2014 im Amt ist, hat es geschafft, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Schüler sich entfalten können. Die Anforderungen bei der Aufnahme sind hoch; selbst mit einer Eins in der Grundschule hat man nicht automatisch einen Platz. Im letzten Jahr gaben 95 angehende Siebtklässler das Käthe-Kollwitz-Gymnasium als ihren Erstwunsch an – 64 von ihnen wurden angenommen. Für die Zukunft ist das ein starkes Zeichen!

Erfolgsgeschichte und Lob von der Jury

Die Abiturprüfungen am Käthe-Kollwitz-Gymnasium sprechen für sich: 100% Bestehensquote und eine Durchschnittsnote von 1,66. Die Jury lobt insbesondere die Beziehungsarbeit der Schule sowie die individuelle Talentförderung. Es sind nicht nur die Noten, die zählen, sondern auch das Schulklima und der Umgang mit Vielfalt. Schüler äußern sich durchweg positiv über die individuelle Förderung und das angenehme Schulklima. Bezirksstadtrat Jörn Pasternack und Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch zeigen sich ebenfalls erfreut über die Nominierung und betonen die Bedeutung solcher Schulen für das Bildungssystem in Berlin.

Am 18. Juni werden die Top 15 Schulen bekannt gegeben, und am 29. September findet die große Siegerkür durch Bundeskanzler Friedrich Merz statt. Der Hauptpreis von 100.000 Euro könnte für das Käthe-Kollwitz-Gymnasium eine wunderbare Gelegenheit darstellen, um noch mehr Projekte und Initiativen ins Leben zu rufen. Ziel des Schulpreises ist es, erfolgreiche Schulen als Vorbilder für andere zu präsentieren und somit einen positiven Wandel im Bildungssystem zu fördern.

Ein Blick auf den Wettbewerb

Der Deutsche Schulpreis, gegründet im Jahr 2006 von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung, ist mehr als nur ein Wettbewerb. Er inspiriert Schulen in Deutschland dazu, ein Umfeld zu schaffen, das Lernen zu einem Ort des Staunens macht. Hier wird Kreativität, Lebensfreude und Verantwortung großgeschrieben. Die Kooperationspartner ARD und DIE ZEIT Verlagsgruppe unterstützen diesen wichtigen Ansatz. Der Wettbewerb betrachtet nicht nur die Leistungen, sondern auch die speziellen Voraussetzungen und die Entwicklung einer Schule. Dabei sind auch Schulen, die sich am Anfang ihres Weges befinden, herzlich eingeladen, sich zu bewerben, wenn sie innovatives Engagement zeigen.

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Mit dieser positiven Grundstimmung bleibt nur zu hoffen, dass das Käthe-Kollwitz-Gymnasium nicht nur eine Nominierung, sondern vielleicht auch den Hauptpreis mit nach Hause nehmen kann. Die Vorfreude ist spürbar, und die gesamte Schulgemeinschaft wartet gespannt auf die Entscheidungen, die in den kommenden Monaten fallen werden.