Wir leben in einer Zeit, in der das Reparieren von Geräten und Alltagsgegenständen mehr denn je im Fokus steht. Der deutsche Bundestag hat das „Recht auf Reparatur“ beschlossen, um Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Stimme zu geben. In Berlin-Neukölln wird dieser Gedanke bereits aktiv umgesetzt. Hier gibt es ein dichtes Netzwerk an Reparaturangeboten, das nicht nur Innovation, sondern auch Nachhaltigkeit fördert. Über 130 Reparaturbetriebe und Repair Cafés stehen den Menschen zur Seite, wenn mal wieder der Staubsauger streikt oder das Lieblingshemd ein Loch hat.

Ein ganz besonderes Highlight ist der KI-gestützte RepairBot, der über WhatsApp erreichbar ist. Man kann einfach einen QR-Code scannen und schon hat man Zugang zu einer Fülle von Informationen. Egal, ob man Fragen zu kaputten Geräten hat oder sich über die nächsten Repair Cafés im Bezirk informieren möchte – der Bot hat die Antworten. Und das Beste: Er ist mehrsprachig! Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch – da wird wirklich an alle gedacht. In den ersten Wochen der Kampagne „Reparieren ist smarter“ haben bereits über 300 Personen den Chat genutzt und die häufigsten Fragen drehten sich um Elektronikgeräte wie Kaffeemaschinen und Smartphones. Ein echter Hit!

Reparatur für alle

Die Kampagne wurde von der Berliner Nachhaltigkeitsberatung NEW STANDARD.S ins Leben gerufen und nutzt rund 140 Werbeflächen im Bezirk, um das Thema Reparieren in den Fokus zu rücken. Humorvolle Motive zeigen kreative Behelfslösungen – ein echter Blickfang! Maximilian Mauracher, Geschäftsführer von NEW STANDARD.S, hat festgestellt, dass viele Menschen oft nicht wissen, wo sie Hilfe finden können. Genau hier setzt die Kampagne an: Sie möchte Reparaturen einfacher zugänglich machen und die Lebensdauer von Produkten verlängern. Und das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern schont auch Ressourcen. Eine ganz schöne Win-win-Situation, wenn du mich fragst!

In Neukölln gibt es zudem spezielle Angebote: Drei Repair-Cafés bieten kostenfreie Hilfe zur Selbsthilfe an. Wer selbst Hand anlegen möchte, kann seine defekten Gegenstände einfach vorbeibringen. Zusätzlich haben zwölf Reparaturbetriebe aus dem Bezirk spezielle Rabatte und Aktionen in den Bereichen Elektronik, Computer, Möbel, Fahrrad und Kleidung. Ein wahres Paradies für alle, die gerne selbst reparieren oder einfach mal einen Experten zurate ziehen möchten. Und das alles in einem Bezirk, der sich mit der Kampagne „Reparieren ist smarter“ auch einen Namen als Vorreiter in der Reparaturkultur macht.

Ein Fest für Reparaturfreunde

Ein kleines Highlight steht noch an: Ein Reparaturwochenende vom 26. bis 28. Juni 2026 sollte eigentlich stattfinden, doch das Wetter hat nicht mitgespielt. Stattdessen wird nun im Herbst 2026 ein Reparaturfest organisiert. Das wird sicherlich ein spannendes Event für alle DIY-Enthusiasten und solche, die es werden wollen. Die Vorfreude ist groß, und die Möglichkeit, gemeinsam zu reparieren, ist einfach eine tolle Idee. Eine Liste der teilnehmenden Reparaturorte und weitere Infos zum RepairBot sind auf der Internetseite von NullMüll Neukölln verfügbar.

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In einer Zeit, in der immer mehr Menschen auf Nachhaltigkeit setzen, zeigt Neukölln eindrucksvoll, wie man mit einem kreativen Ansatz und einer starken Gemeinschaft Dinge bewegen kann. Das Modell könnte als Vorlage für andere Städte in Deutschland dienen und zeigt, dass Reparieren nicht nur notwendig, sondern auch eine echte Lebensart sein kann. Wer hätte gedacht, dass ein kaputter Toaster so viel Gutes bewirken kann?

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