Neuer Bildungs-Campus in Kreuzberg: Gemeinschaftsschule eröffnet!
Heute ist ein bedeutender Tag für die Bildungslandschaft in Berlin-Kreuzberg: Die Eröffnung des Neubaus der Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule in der Nostitzstraße. Dieser Neubau ist Bestandteil der Berliner Schulbauoffensive und wurde mit dem Ziel errichtet, den steigenden Bedarf an Schulplätzen in der Hauptstadt zu decken. Die Schule, die auf dem Gelände der ehemaligen Lenau-Grundschule errichtet wurde, bietet Platz für 576 Schüler*innen und ist somit als 4-zügige Schule konzipiert. Mit einer Gesamtfläche von 9.207 Quadratmetern und einer ebenfalls übergebenen Sporthalle von 4.325 Quadratmetern stellt der Neubau einen großen Fortschritt in der Schulinfrastruktur dar.
Die Planung und Errichtung der neuen Schule oblag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Mit einem Baubudget von ca. 71 Millionen Euro begann der Bau im Januar 2023 und wurde rechtzeitig zur Fertigstellung des Schulgebäudes und der Sporthalle im Oktober 2024 abgeschlossen. Die Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule vereint die Angebote der früheren Lenau-Grundschule und der Lina-Morgenstern-Schule und wird somit zum Bildungscampus, der von der 1. bis zur 13. Klasse Bildung bietet.
Ein modernes Architekturkonzept für Bildungszwecke
Für die Planung zeichnete das Büro Bruno Fioretti Marquez verantwortlich, das bereits mehrere Schulgebäude im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive konzipierte. Das architektonische Konzept der neuen Schule ist Teil eines modularen Typenprogramms für drei- und vierzügige Grundschulen und zugehörige Sporthallen, das 2018 ins Leben gerufen wurde. Dadurch wird der Planungs- und Bauprozess erheblich beschleunigt, da die Gebäude nur einmal vollständig geplant werden müssen, was an den spezifischen Standortbedingungen geringfügig angepasst wird.
Die Schule folgt einem klaren Leitbild: Sie legt besonderen Wert auf Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und wird barrierefrei sein. Inklusive Ganztagsangebote stehen ebenso im Fokus, ebenso wie Bewegung und Leseförderung. Dies wird durch den gebundenen Ganztag unterstützt, der integrale Bestandteile des Schulalltags bildet. Die gymnasiale Oberstufe wird im Verbund mit der Ferdinand-Freiligrath-Schule angeboten, was den Schüler*innen eine durchgehende Bildungsbiografie ermöglicht.
Integration in die Umgebung
Besonders bemerkenswert ist die Lage der Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule: Der Schul-Campus wird südlich an ein großes Friedhofsgelände angrenzen, was eine ruhige Umgebung für die Schüler*innen bietet. Der Neubau wird auch als Schulinfrastrukturprojekt wahrgenommen, das moderne Lehrmethoden und einen aktiven Lebensstil fördert. Die Schulbauoffensive, die mit einem nichtoffenen Realisierungswettbewerb für Architekten gestartet wurde, setzt darauf, neuen Schulraum effizient und schnell bereitstellen zu können.
Insgesamt ist die Eröffnung der Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule ein wichtiger Schritt, um den Bedarfen der wachsenden Bevölkerung in Berlin gerecht zu werden und den Schüler*innen eine qualitativ hochwertige Bildung in einem ansprechenden Ambiente zu ermöglichen. Im Rahmen dieser Entwicklung wird deutlich, dass die Berliner Schulbauoffensive nicht nur auf kurzfristige Lösungen abzielt, sondern auch langfristige Konzepte für eine bessere Bildungsinfrastruktur verfolgt.
Mehr Informationen zur Schulbauoffensive finden Sie auf berlin.de, während Details zum Neubau der Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule unter entwicklungsstadt.de nachgelesen werden können. Weitere Einzelheiten zur Pressemitteilung erhalten Sie auf berlin.de.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.
