Heute ist der 11.07.2026 und die Schule hat wieder einmal für viel Aufregung gesorgt. In Marzahn-Hellersdorf haben die Eltern von angehenden Siebtklässlern die heiß ersehnten Zu- oder Absagen ihrer Wunschschulen erhalten. Die ersten Elternversammlungen für die neuen Klassen haben bereits stattgefunden und es ist klar: Die Nachfrage nach den Plätzen an den Schulen ist enorm. Besonders auffällig ist, dass vier von sechs Gymnasien im Bezirk übernachgefragt waren – ein echtes Zeichen dafür, dass die Schulen bei den Familien beliebt sind!

Ein Blick auf die Zahlen verrät, welches Gymnasium am meisten im Fokus steht. Das Otto-Nagel-Gymnasium (ONG) hat sich als das beliebteste Gymnasium im Bezirk etabliert. Dabei wurden 48 Erstwünsche auf das ONG geäußert, während es nur 32 Plätze für die neuen Siebklässler gab. Michael Bretschneider, Elternsprecher und ehemaliger Schüler des ONG, schwärmt von seiner Schulzeit und hebt die positive Atmosphäre hervor. Auch Jana Löschke, Elternsprecherin und CDU-Mitglied in der Bezirksverordnetenversammlung, betont die umfassende Förderung, die die Schüler am ONG erfahren. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Talente gefördert – und zwar ohne den Stempel eines Eliten-Gymnasiums.

Der große Andrang

Im Vergleich zu anderen Schulen schnitt das ONG hervorragend ab. Während das Wilhelm-von-Siemens-Gymnasium 197 Wünsche auf sich vereinen konnte und das Gymnasium Kaulsdorf 165, gingen 102 Wünsche an das Melanchthon-Gymnasium. Die Zahlen zeigen, dass das Interesse an einer hochwertigen Bildung in Marzahn-Hellersdorf ungebrochen ist. Besonders spannend ist, dass im vergangenen Jahr alle 115 Prüflinge des ONG das Abitur bestanden haben – eine Durchschnittsnote von 1,8, was über dem Berliner Durchschnitt liegt. Solche Erfolge locken natürlich viele Familien an!

Die Übernachfrage am ONG ist also kein Zufall. Das Gymnasium bietet diverse Programme zur Begabtenförderung an, wie das ONG-Drehtür-Programm oder das ONG+-Programm. Hier wird auf die individuellen Stärken der Schüler eingegangen. Bretschneider und Löschke sind sich einig, dass das engagierte Kollegium und die Lehrkräfte eine entscheidende Rolle spielen. Sie schaffen eine Umgebung, in der sich die Schüler wohlfühlen und zugleich gefordert werden – eine wunderbare Kombination.

Schulwahl und Förderprognosen

Doch die Schulwahl ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern auch durch neue Regelungen beeinflusst. In Berlin gibt es nun Zugangsbeschränkungen für den Besuch von Gymnasien, die auf einer Förderprognose basieren. Diese berücksichtigt die Notensumme aus den Kernfächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache sowie die Durchschnittsnote aus den Zeugnisnoten des 2. Halbjahres der 5. Klasse und des 1. Halbjahres der 6. Klasse. Für viele Familien kann dies eine zusätzliche Hürde darstellen, besonders wenn der Platz an der Wunschschule begehrt ist.

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Die Empfehlungen, die auf der Notensumme basieren, sind klar strukturiert. Bei einer Notensumme bis einschließlich 14 ist der Besuch eines Gymnasiums oder einer integrierten Sekundarschule/Gemeinschaftsschule möglich. Wer jedoch 15 Punkte erreicht, muss einen Probeunterricht bestehen, um an ein Gymnasium zu gelangen. Das sorgt für zusätzliche Spannung und manchmal auch Frustration unter den Eltern.

Abgesehen von der Schulwahl gibt es auch die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies auf Plattformen wie Facebook anzupassen. Diese Cookies werden für verschiedene Zwecke eingesetzt – von der Verbesserung der Sicherheit bis zur Bereitstellung von Inhalten. Nutzer können ihre Einstellungen jederzeit ändern und haben damit ein gewisses Maß an Kontrolle über ihre Daten. Doch das ist ein anderes Thema, das die Sorgen der Eltern in Bezug auf die Schulwahl wohl nicht mindern wird.

Die Situation in Marzahn-Hellersdorf zeigt, wie wichtig Bildung für die Familien ist und wie die Schulen um die Gunst der Schüler kämpfen. Es bleibt abzuwarten, welche Lösungen gefunden werden, um die Übernachfrage zu bewältigen und die bestmögliche Förderung für die jungen Talente zu gewährleisten.

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