In Marzahn-Hellersdorf, einem Bezirk mit stolzen 294.000 Einwohnern, hat sich in den letzten Jahren eine hitzige Diskussion um das Thema Schwimmen entsponnen. Während die Nachbarstadt Wiesbaden gleich vier Freibäder sein Eigen nennt, sieht die Lage hier eher trist aus. Seit 2002 gibt es in Marzahn-Hellersdorf kein einziges Freibad mehr. Das ist schon eine lange Zeit, oder? Doch jetzt scheint sich endlich etwas zu bewegen! Die SPD und CDU haben Pläne geschmiedet, um eine neue Schwimmhalle mit Außenbecken zu errichten. Ein wahrer Lichtblick für alle Wasserratten!

Die Schätzungen für das Projekt belaufen sich auf über 30 Millionen Euro, und die Fertigstellung soll bis 2030 am Kienberg erfolgen. Die Berliner Bäderbetriebe haben sogar schon 10,3 Millionen Euro für das Außenbecken reserviert. Das klingt nach Fortschritt! Während die Zusammenarbeit zwischen den Berliner Bäderbetrieben und dem Bezirk als gut beschrieben wird, bleibt die Frage, ob Iris Spranger, die Sportsenatorin aus dem Bezirk, nach der nächsten Wahl noch im Amt sein wird. Ein bisschen Spannung schadet ja nie.

Der Weg zum neuen Schwimmbad

Ab 2027 soll das neue Schwimmbad in Marzahn-Hellersdorf endlich Wirklichkeit werden! Die Senatorin Iris Spranger und die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic haben den Bau bestätigt. Das Schwimmbad wird nicht nur für Freizeitschwimmer, sondern auch für den Schulsport Platz bieten. Der Standort, gleich neben dem Jelena-Šantić-Friedenspark, war vorher umstritten – schließlich dient dieser Park als Ausgleichsfläche für die Bebauung der „Hellen Mitte“. Naturschutzverbände haben sich über den Bebauungsplan und die dazugehörigen Artenschutzgutachten beschwert, doch der Bezirk hält an seinem Argument fest: Es gibt einen Mangel an Schwimm- und Freibädern!

Die Finanzierung des neuen Bades ist durch das Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) gesichert. Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht für die Bürger! Die letzten Planungen sollen bis 2026 abgeschlossen sein, bevor es dann in zwei Bauabschnitten losgeht. Im ersten Abschnitt wird eine überdachte Schwimmhalle mit einem 25-Meter-Becken und einem Lehrschwimmbecken entstehen. Im zweiten Abschnitt folgt dann der Außenbereich mit dem Außenbecken – das klingt doch nach einem perfekten Ort für heiße Sommertage!

Ein Ausblick auf Berlins Bäderlandschaft

Doch das ist nicht alles, was in der Berliner Bäderlandschaft passiert. Auch andere Schwimmhallen in der Stadt stehen auf der Renovierungsliste. So wird die Schwimmhalle in der Zingster Straße in Hohenschönhausen bis Ende 2023 wieder eröffnet, und das Stadtbad Tiergarten erhält ein neues Außenbecken, das bis 2026 fertiggestellt werden soll. Ein wenig problematisch scheint die Situation beim Paracelsus-Bad in Reinickendorf zu sein, wo Bauprobleme die Wiedereröffnung voraussichtlich auf 2027 verschieben. Die finanzielle Situation Berlins bleibt angespannt, und es gibt wenig Spielraum für zusätzliche Projekte. Doch die Investitionen in die Schwimmbäder zeigen, dass der Bezirk und die Stadt sich um die Bedürfnisse ihrer Bürger kümmern.

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