Die Vorfreude steigt, denn ab dem 27. Juni erwartet uns im Berliner Tierpark ein ganz besonderes Highlight: Die fünfköpfige Elefantenfamilie wird endlich ihr neues Zuhause beziehen! Die Familie, bestehend aus der Leitkuh Pori, ihrer Tochter Tana und den drei Enkeln Tamika, Elami und Simon, hat bereits die Herzen der Mitarbeiter im Tierpark im Sturm erobert. Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem äußerte sich begeistert über die Rückkehr der Elefanten, die in den letzten Jahren in Halle gelebt haben.

Die Geschichte von Pori ist besonders faszinierend. Geboren wurde sie 1981 in Simbabwe und kam bereits zwei Jahre später in die DDR. 2001 brachte sie ihr erstes Kalb in Berlin zur Welt und hat damit eine lange Verbindung zur Hauptstadt. Nach dem Abriss der alten Elefantenanlage im Jahr 2021 und dem Bau des neuen Elefantenhauses, das eine der modernsten Anlagen Europas darstellen wird, steht nun der Einzug bevor. Die Anlage, die sich über beeindruckende 20.000 Quadratmeter erstreckt, ist naturnah gestaltet und bietet Platz für bis zu 15 Elefanten in ihren natürlichen Familienverbänden.

Ein Zuhause für die grauen Riesen

Das neue Elefantenhaus ist eine architektonische Meisterleistung. Mit einer Investition von ganzen 52 Millionen Euro wird es nicht nur den Elefanten, sondern auch den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis bieten. Ein großes Badebecken und eine Savannenlandschaft mit Platz für Zebras, Giraffen und Antilopen werden das Erlebnis abrunden. Das Konzept des „geschützten Kontakts“ sorgt zudem dafür, dass sowohl die Tiere als auch die Mitarbeitenden sicher und artgerecht miteinander interagieren können.

Aber das ist noch nicht alles! Der Tierpark plant, die Vielfalt der afrikanischen Savanne unter einem Dach erlebbar zu machen. Für 2026 sind die ersten Elefanten und eine kleine Gruppe weiterer Tierarten wie Erdmännchen, Rotschulter-Rüsselhündchen und Nacktmulle vorgesehen. Diese Tiere bringen noch mehr Leben und Vielfalt in den Tierpark und werden nicht nur die Elefanten bereichern, sondern auch für große Augen bei den Besuchern sorgen.

Herausforderungen und Unterstützung

Die Umsetzung dieses großartigen Projekts war jedoch alles andere als einfach. Lieferschwierigkeiten, Materialengpässe und steigende Preise haben den Zeitplan ordentlich durcheinandergebracht. Dr. Andreas Knieriem hat immer wieder betont, wie wichtig Spenden für die Realisierung dieser Projekte sind, besonders in Zeiten von Pandemie und Baukostensteigerungen. Es ist eine große Herausforderung, aber die Begeisterung über die bevorstehenden Neuerungen ist deutlich spürbar.

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Das Elefantenhaus wird ein Ort sein, an dem nicht nur die Tiere in einem geschützten und artgerechten Umfeld leben können, sondern auch die Besucher in die faszinierende Welt der afrikanischen Savanne eintauchen dürfen. Ein Ort, an dem die grauen Riesen und ihre tierischen Mitbewohner ein neues Kapitel aufschlagen – und wir alle dürfen gespannt sein, was uns ab dem 27. Juni erwartet!