Heute ist der 12.06.2026, und in Berlin-Lichtenberg herrscht reges Treiben. Hier, wo die Gleise sich kreuzen und die Züge mit einem sanften Rattern vorbeihuschen, wird es in den kommenden Nächten etwas ruhiger zugehen – zumindest für die Pendler auf der RB32. Eine Baumaßnahme, die vom 12. bis zum 27. Juni 2026 läuft, sorgt für Umleitungen und Haltausfälle auf der Strecke zwischen Berlin-Hohenschönhausen, Berlin-Lichtenberg und dem Flughafen BER. Ein Grund mehr, den Fahrplan im Auge zu behalten und alternative Verbindungen in Betracht zu ziehen.

Die Bauarbeiten beginnen jeweils ab 21:30 Uhr und enden um 23:59 Uhr. In dieser Zeit werden einige Züge umgeleitet oder fallen ganz aus. Für alle, die mit dem RB18234 reisen wollen, gibt es einige Änderungen: Dieser Zug fährt ab Flughafen BER um 21:58 Uhr, jedoch ohne Halt in Berlin-Schöneweide und Berlin Ostkreuz. Etwas früher geht es ab Berlin-Hohenschönhausen los – etwa drei Minuten, um genau zu sein. Und das ist nur ein kleiner Teil der Umleitungen, die während dieser Zeit anstehen.

Wie es weitergeht

Wer mit dem RB18235 von Berlin-Lichtenberg in die Nacht starten möchte, sollte sich ebenfalls auf Umleitungen einstellen. Ein Halt in Berlin Ostkreuz und Berlin Schöneweide entfällt hier. Und auch der RB18236, der um 22:38 Uhr von Ludwigsfelde abfährt, wird zwischen dem 12. und 14. Juni sowie in der Zeit vom 18. bis 21. Juni und vom 24. bis 27. Juni umgeleitet. Ein kleiner Tipp: Dieser Zug fällt vom 15. bis 17. Juni ganz aus – also Augen auf!

Für alle, die mit Verspätungen zu kämpfen haben, gibt es eine interessante Regelung: Wenn der Zug mehr als 20 Minuten Verspätung hat, darf man auf eine andere Route ausweichen, sogar mit Fernverkehrszügen, sofern keine Reservierungspflicht besteht. Das kann in stressigen Situationen eine echte Erleichterung sein.

Die digitale Unterstützung

Natürlich ist die Deutsche Bahn auch digital gut aufgestellt. Auf bahn.de aktuell finden Reisende alles, was das Herz begehrt: von Störungskarten über Echtzeit-Positionen der Züge bis hin zu Abfahrtstafeln der Bahnhöfe. Wer nicht nur die Augen offenhalten möchte, kann sich auch per Push-Benachrichtigung über Verspätungen informieren lassen. Diese Informationen helfen, die Reise etwas entspannter zu gestalten, auch wenn der Schienenverkehr gerade mal wieder seine kleinen Kapriolen schlägt.

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Die Modernisierung des Schienennetzes ist Teil eines größeren Plans der Deutschen Bahn, der bis 2036 dauern soll. Dabei werden mehr als 40 wichtige Teilstrecken für Monate gesperrt, um die Qualität und Sicherheit des Schienennetzes zu verbessern. Man mag es kaum glauben, aber die Sperrungen dauern oft länger als ursprünglich geplant! Die Strecke zwischen Hamburg und Berlin ist beispielsweise bis zum 13. Juni 2026 komplett gesperrt.

Das alles macht klar: Geduld ist eine Tugend, die Reisende in den kommenden Wochen und Monaten gut gebrauchen können. Vielleicht wird der nächste Besuch im Zug ja auch mal zum Abenteuer. Auf dass der Weg das Ziel sei – und der Zielbahnhof bald wieder gut erreichbar! Während die Bauarbeiten in vollem Gange sind, bleibt uns nur, den Blick auf die Gleise gerichtet zu halten und auf das nächste Abenteuer zu warten.