Die Burg Lichtenberg, eine der größten Burgruinen Deutschlands, ist nicht nur ein touristisches Aushängeschild des Landkreises Kusel, sondern auch ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Mit ihren imposanten 425 Metern Länge zieht sie jährlich zahlreiche Besucher an, die sich für die faszinierende Vergangenheit und die beeindruckende Architektur interessieren. Besonders in den Sommermonaten ist hier viel los! Fast jedes Wochenende finden spannende Veranstaltungen statt, darunter auch ein Mittelaltermarkt, der die Besucher in eine längst vergangene Zeit entführt.

In der kommenden Woche, vom 22. bis 27. Juni, wird die Lokalredaktion der Rheinpfalz in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg präsent sein. Die Redakteure Jan Ullm, Philipp Jung, Christian Hamm und Benjamin Ginkel, unter der Anleitung von Digitaltrainerin Rosaria Kilian und Assistentin Heike Look, werden die Westricher Rundschau direkt vor Ort produzieren. Während dieser Zeit können Interessierte die Redaktion besuchen, Fragen stellen oder Themenhinweise geben – von Montag bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr. Am Donnerstag, den 25. Juni, werden sogar die Chefredakteure Yannick Dillinger, Uwe Renners und Wolfgang Kreilinger von 10 bis 12 Uhr anwesend sein. Ein guter Zeitpunkt also, um sich mit den Medienmachern auszutauschen und vielleicht das eine oder andere Geheimnis über die Redaktionsarbeit zu erfahren!

Ein Fest für die Sinne: Der Mittelaltermarkt

Was wäre ein Besuch auf Burg Lichtenberg ohne den legendären Mittelaltermarkt? Am 27. und 28. Juni 2026 wird das 18. „Mittelalter-Sommer-Spektakel“ die historischen Mauern mit Leben füllen. Der Markt öffnet am Samstag um 12 Uhr seine Tore, bevor um 14 Uhr die offizielle Eröffnung stattfindet. Bis etwa 23 Uhr können sich die Besucher in die Welt des Mittelalters entführen lassen. Am Sonntag geht’s dann schon um 11 Uhr weiter und endet um 18 Uhr. Hier gibt es nicht nur mittelalterliche Musik- und Tanzgruppen zu bestaunen, sondern auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden – beim Armbrust- und Bogenschießen beispielsweise. Die Verkaufsstände bieten eine Vielzahl an Speisen und Getränken, die direkt aus der Blütezeit der Burg stammen. Und das Beste? Für die Kleinen bis zu einer Größe von 1,2 Metern ist der Eintritt sogar frei!

Doch nicht nur die Veranstaltungen sind ein Grund, die Burg zu besuchen. Führungen durch die beeindruckende Ruine geben Einblicke in das Leben vergangener Zeiten und die wechselhafte Geschichte der Burg, die im 12. Jahrhundert während der Stauferzeit erbaut wurde. Von Belagerungen über Zerstörungen bis hin zu Wiederaufbauten hat sie viel durchgemacht.

Ein Ort der Begegnung und Erkundung

In der Burg gibt es auch zwei Museen: das „Museum für Ur- und Frühgeschichte“ und das „Geoskop“, die regelmäßig besucht werden können. Diese Museen sind von April bis Oktober täglich geöffnet und bieten spannende Einblicke in die Geschichte der Region. Die Burgschänke und das Burgrestaurant laden zur Rast ein – bei regionalen Spezialitäten kann man die Aussicht von der Terrasse genießen, die sich über die herrliche Landschaft und die umliegenden Berge erstreckt. Und wenn der Tag zu Ende geht, gibt es in der Burg-Jugendherberge Übernachtungsmöglichkeiten für Familien und Gruppen.

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Die Burg Lichtenberg ist also mehr als nur eine Ruine; sie ist ein lebendiger Ort, an dem Geschichte auf moderne Medienarbeit trifft. Für alle, die neugierig sind und gerne einen Teil dieser Geschichte mitgestalten möchten, ist der Besuch der Redaktion in der Zehntscheune ein absolutes Muss. Sagt einfach am Eingang des Museums an der Kasse Bescheid, dass ihr zur Redaktion wollt – und dann kann das Abenteuer beginnen!

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