In Berlin-Hohenschönhausen tut sich was! Die WBM hat jetzt den Startschuss für die Vermietung von über 400 neuen Wohnungen gegeben. Ja, du hast richtig gehört – 441 Wohnungen, um genau zu sein. Dieses Neubauprojekt in der Konrad-Wolf-Straße wird nicht nur für die Neuankömmlinge in der Stadt interessant, sondern auch für Familien und Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Ein Einzug ab Oktober 2026 steht an, und auf einem Areal von 20.000 Quadratmetern (das sind fast drei Fußballfelder!) entsteht hier ein neues Zuhause.

Die Lage könnte nicht besser sein: Straßenbahn und Bus sind gleich um die Ecke, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kitas sind in der Nähe. Und für die Naturfreunde gibt’s den Orankesee, wo man nach einem anstrengenden Tag entspannen kann. Die Wohnungen selbst – die sind echt schick! Von 1 bis 5 Zimmern, mit einer Durchschnittsgröße von 66 Quadratmetern, ist für jeden etwas dabei. Ein Beispiel gefällig? Eine 60-Quadratmeter-Wohnung kostet mit Wohnberechtigungsschein (WBS) nur 420 Euro warm. Das ist doch mal ein Angebot!

Öffentlich geförderte Wohnungen und Mietpreise

<pVon den insgesamt 441 Wohnungen sind 280 öffentlich gefördert. Das bedeutet, dass sie besonders für Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen zugänglich sind. Mit einem WBS 100 oder 140 starten die Mieten bei 7,00 Euro pro Quadratmeter, während Wohnungen für WBS 220 ab 11,50 Euro pro Quadratmeter zu haben sind. Auch die 161 frei finanzierten Wohnungen orientieren sich an der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin, die eine Durchschnittsmiete von 15,88 Euro pro Quadratmeter vorsieht.

Die Einkommensgrenzen für WBS 140 sind ebenfalls interessant: Ein Einpersonenhaushalt darf maximal 16.800 Euro verdienen, während es für einen Zweipersonenhaushalt 25.200 Euro sind. Und für jede weitere Person gibt’s einen Zuschlag von 5.740 Euro, plus 700 Euro für jedes Kind. Das öffnet Türen für viele, die in Berlin ein neues Zuhause suchen.

Moderne Ausstattung und nachhaltige Bauweise

Jetzt mal zu den Wohnungen selbst: Die sind nicht nur schön, sondern auch modern ausgestattet. Fußbodenheizung, Loggias, Balkone oder Dachterrassen – da kann man sich wirklich wohlfühlen. Zudem erfüllt das Quartier den Effizienzhaus-40-EE-Standard und hat die Energieklasse A+. Heizung und Warmwasser werden über Wärmepumpen und Photovoltaik bereitgestellt. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch den Geldbeutel – ein echter Pluspunkt!

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Die WBM hat sich viel vorgenommen: Insgesamt sollen bis 2035 in Berlin 10.000 neue Wohnungen entstehen, mit einem Investitionsvolumen von 3,3 Milliarden Euro. Dazu kommen noch 300.000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Klingt nach einer Menge Arbeit, aber die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist in Berlin groß. Immerhin – in der Hauptstadt fehlt es an Mietwohnungen, besonders für Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen.

Förderprogramme für sozialen Wohnungsbau

Die Stadt hat darauf reagiert und setzt auf verschiedene Wohnraumförderprogramme. Diese bieten unter anderem Neubauoptionen für Genossenschaften und besondere Bedarfsgruppen. Auch die energetische Modernisierung und die Förderung des studentischen Wohnens sind Teil dieser Bemühungen. Seit der Wiederbegründung der Wohnungsneubauförderung im Jahr 2014 hat sich viel getan: Über 31.000 mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen wurden bis April 2026 gefördert. Ziel für die kommenden Jahre sind jährlich bis zu 5.000 geförderte Neubauwohnungen.

Es bleibt also spannend in Hohenschönhausen und ganz Berlin. Ob die neuen Wohnungen den geforderten Standards gerecht werden, wird sich zeigen. Aber eines ist klar: Die Stadt braucht mehr Raum für ihre Menschen. Und wenn das alles so weitergeht, könnte Berlin bald ein wenig weniger überfüllt sein.

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