Am 22. Oktober 2025 hat der Wettbewerb „Mittendrin Berlin! Projekte in Berliner Zentren 2025/26“ sechs Kiez-Initiativen nominiert, die kreative Ideen zur Belebung öffentlicher Plätze und leerstehender Ladenflächen entwickeln. Laut berlin.de hatten Teams bis Ende Mai 2025 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Aus insgesamt 47 eingegangenen Beiträgen wählte eine Jury die besten aus, die nun in die Konkretisierungsphase eintreten können.

Jede der sechs nominierten Gruppen erhält ein Budget von bis zu 5.000 Euro zur weiteren Ausarbeitung ihrer Konzepte. Besondere Freude äußerte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann über die Nominierung zweier Projekte aus Friedrichshain-Kreuzberg.

Die nominierten Projekte

Die beiden Projekte aus Friedrichshain-Kreuzberg sind:

  • „Pool Potentials Prinzenbad – Kiez-Markt und Ort der Begegnung“
    Initiative: Genua e.V.
    Ziel: Verbesserung der Nutzung von Berliner Sommerbädern in Herbst- und Wintermonaten durch Kiez-Märkte und lokale Angebote.
  • „Kultursommer am Mehringplatz“
    Initiative: Kooperative Südliche Friedrichstadt.
    Ziel: Regelmäßige Veranstaltungen zur Förderung von Begegnungen und Belebung des öffentlichen Raums.

Zusätzlich wurden weitere Projekte aus verschiedenen Berliner Stadtteilen nominiert, unter anderem:

  • „Zwischen Bäumen & Beton“ (Mitte) – Ein partizipatives Open-Air-Kino am Hansaplatz.
  • „Meine Schönhauser Allee“ (Pankow) – Verbesserungen der Aufenthaltsqualität an der Schönhauser Allee.
  • „Wutzky wuppt et“ (Neukölln) – Transformation des Rotraut-Richter-Platzes.
  • „Zeit ist knapp“ (Steglitz-Zehlendorf) – Temporäre Zwischennutzung einer Ladenfläche.

Die Jury wählte die Projekte mit einem Fokus auf kreative Lösungsvorschläge für lokale Herausforderungen und starke Visionen aus. Bis November 2025 haben drei der nominierten Projekte die Chance, sich für die Umsetzungsphase zu qualifizieren.

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Wettbewerb und städtische Herausforderungen

Der Wettbewerb, der von Land Berlin, der IHK Berlin und weiteren Partnern ins Leben gerufen wurde, verfolgt das Motto „Zentren reloaded – Kreative Köpfe für Berlin gesucht!“ Ziel ist es, Anwohner:innen zu einem aktiven Mitgestalten ihrer Stadt zu motivieren. Informationen über die Nominierungen sind auch auf smart-city-berlin.de verfügbar.

Berlin steht angesichts seiner fast 4 Millionen Einwohner, die aus über 190 Staaten stammen, vor zahlreichen Herausforderungen. Diese reichen von Wohnungsnot über Verkehrschaos bis hin zu Diskriminierung von Minderheiten und Vereinsamung. Der Berliner Kiezgipfel, wie auf kiezconnect.org berichtet, will Bürger:innen eine stärkere Stimme geben und fordert mehr Transparenz und Beteiligung in politischen Entscheidungsprozessen.

Die erfolgreichen Projekte werden im Dezember 2023 bekannt gegeben und können mit bis zu 20.000 Euro für die Umsetzung ihrer Ideen rechnen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Initiativen nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Gemeinschaftsbildung in Berlin nachhaltig stärken.

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