Grün statt Grau: Landschaftsgärtner kämpfen gegen Klimawandel in Berlin!
Am 11. Oktober 2025 fand in Berlin eine feierliche Veranstaltung statt, bei der die Bedeutung des Berufs der Landschaftsgärtner_innen im Kontext des Klimawandels und des Hitzeschutzes hervorgehoben wurde. Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck dankte den Landschaftsgärtner_innen für ihr Engagement in der Pflege von Grünflächen und Spielplätzen. Diese Arbeiten sind besonders in Zeiten der Klimakrise von zentraler Bedeutung, wie sich etwa in trockenen Sommern und extremen Wetterereignissen zeigt. Ein Beispiel sind die Herausforderungen, die Gartenbesitzer erleben, etwa vertrocknetes Gemüse, brauner Rasen oder Überflutungen durch Starkregen, wie der NABU berichtet.
Bei der Veranstaltung äußerte Amtsleiter Alexander Diel, dass die Ausbildung der neuen Auszubildenden nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein umfasse. Dabei spielt die Anpassung der städtischen Landschaftsgestaltung an die veränderten klimatischen Bedingungen eine zentrale Rolle. Besonders wichtig ist der Erhalt und die Neuanlage von Grünflächen, da diese nicht nur das Stadtbild prägen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Grüne Frischluftkorridore und Parkanlagen helfen dabei, den urbanen „Hitzeinseleffekt“ zu bekämpfen.
Die Rolle der Landschaftsgärtner_innen
Frau Lange, Leiterin des Fachbereichs Grünflächen, zeigte sich stolz auf die Absolvent_innen und betonte die Wichtigkeit der Begleitung neuer Nachwuchskräfte. Die Landschaftsgärtner_innen sind Fachleute, die für die Planung und Pflege von Grünflächen und Bäumen verantwortlich sind und somit maßgeblich zur Verbesserung der Stadtklima beitragen.
Laut der Webseite Galabau sind vitale, klimaangepasste Bäume entscheidend, da sie Wasser über ihre Blätter verdunsten und so Kühlung und Schatten spenden. Eine ausgewachsene alte Buche verbraucht jährlich rund 12,5 Kilogramm CO2 und trägt aktiv zum Klimaschutz bei.
In Berlin und anderen großen deutschen Städten wie München, Frankfurt und Köln sind großflächige, ringförmige Grünflächen am Stadtrand als „grüne Lungen“ bekannt. Diese tragen dazu bei, die steigenden Temperaturen zu reduzieren. Die Bedeutung dieser Maßnahmen wird sowohl von der Politik als auch von Umweltorganisationen anerkannt, die praktische Tipps für ein klimaangepasstes Gärtnern anbieten.
Aktive Teilnahme an der Gestaltung der Zukunft
Auch Privatgärtner können aktiv werden, um sich den Veränderungen des Klimas anzupassen. Der NABU bietet zum Beispiel 10 Gestaltungstipps an, um Gärten umweltbewusster zu gestalten. Insbesondere heimische Pflanzen sind wichtig, da durstige Pflanzen wie Hortensien, Rittersporn und Rhododendron in Zukunft Schwierigkeiten haben könnten. Kraterbeete werden als effektive Methode dargestellt, um Wärme und Feuchtigkeit zu speichern und empfindliche Pflanzen zu schützen.
Nach den Reden fand bei Kaffee und Kuchen ein informeller Austausch statt, bei dem die Möglichkeit bestand, die neuen Kolleg_innen näher kennenzulernen und gemeinsam über die Herausforderungen des Klimawandels und innovative Lösungen zu diskutieren.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Arbeit der Landschaftsgärtner_innen nicht nur zur Verschönerung der Städte beiträgt, sondern auch entscheidend im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels ist. Ihre Expertise und ihr Engagement sind unverzichtbar für eine grüne und nachhaltige Zukunft.
Für weiterführende Informationen zur Thematik besuchen Sie die Seiten des NABU und Galabau.
Fliegen Sie mehr über die Bedeutung von Landschaftsgärtner_innen auf der offiziellen Seite der Berliner Senatsverwaltung.
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