Das Ende einer Ära kündigt sich an: Die Deutsche Bank schließt ihren Kunststandort PalaisPopulaire in Berlin, der sich im historischen Prinzessinnenpalais befindet. Die Schließung markiert das Ende von fast dreißig Jahren kultureller Aktivitäten in der Hauptstadt. Es ist schon ein bisschen traurig, wenn man bedenkt, dass das PalaisPopulaire seit seiner Eröffnung 2018 als Forum für Kunst und Kultur eine wichtige Anlaufstelle war. Aber die Deutsche Bank hat größere Pläne – und das bedeutet Veränderungen.

Britta Färber, die Leiterin Kunst und Kultur der Bank, hat sich zu den Gründen geäußert. Es geht um Flexibilität und neue Freiräume, die man schaffen möchte. Nebenbei bemerkt, war das PalaisPopulaire nicht nur ein Ort für Ausstellungen, sondern auch ein beliebter gastronomischer Treffpunkt. Gute Gespräche bei einem Glas Wein – das wird wohl vielen fehlen! Aber die Deutsche Bank hat angekündigt, ihre Förderung junger Künstler zu intensivieren und Kooperationen mit Partnerinstitutionen zu stärken. Ein Lichtblick in all der Umstrukturierung.

Das Abschiedsfestival und die Zukunft

Bevor das PalaisPopulaire am Ende des Jahres seine Türen schließt, wird vom 19. bis 22. November ein großes Abschiedsfestival gefeiert. Berliner Kooperationspartner werden ihre Beiträge leisten – ein würdiger Abschluss für einen Ort, der viele kreative Geister zusammengebracht hat. Die letzte Ausstellung wird von der Slowakin Lucia Tallová, der „Artist of the Year“, kuratiert und läuft bis zum 4. Januar 2027. Also noch genug Zeit, um sich die Werke anzusehen!

Doch was passiert danach? Ab dem Jahr 2027 will die Deutsche Bank neue Formate zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler einführen. Die Präsentationen sollen an wechselnden Orten stattfinden, was das Ganze noch spannender macht. Details dazu werden im Herbst bekannt gegeben – die Neugier steigt! Die bereits bestehenden Partnerschaften, wie etwa mit dem Hamburger Bahnhof für eine Talkreihe oder die Zusammenarbeit mit den Philharmonikern, bleiben bestehen. Da ist also noch einiges in der Pipeline.

Kunst und Kultur auf neuen Wegen

Die Sammlung der Deutschen Bank, die als eine der bedeutendsten Unternehmenssammlungen weltweit gilt, umfasst stolze 2000 Werke. Diese werden künftig an verschiedenen Orten zugänglich gemacht. Das klingt nach einer aufregenden Reise für die Kunstwerke – und für die Besucher. Die Auszeichnung „Artist of the Year“, die vielversprechende internationale Künstler ehrt, bleibt ebenfalls Teil des Programms. Man darf gespannt sein, wer die nächsten Künstler sind, die in den Genuss dieser Auszeichnung kommen werden.

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Die Deutsche Bank hat seit 1997 ein festes Ausstellungshaus in Berlin, das zunächst als Deutsche Guggenheim in Kooperation mit dem Guggenheim Museum New York begann. Ab 2013 wurde es als Deutsche Bank KunstHalle geführt. Jetzt wird die kulturelle Ausrichtung neu gestaltet – unter dem Motto „ArtWorks“ bietet die Bank seit 45 Jahren Zugang zu zeitgenössischer Kunst. Ein bemerkenswerter Schritt, der zeigt, dass Kunst und Kultur weiterhin einen hohen Stellenwert haben.

So, während wir uns auf das Abschiedsfestival freuen, bleibt die Frage: Was wird aus dem PalaisPopulaire? Ein Ort der Kreativität schließt seine Pforten, aber es scheint, als würde die Deutsche Bank auf neuen Wegen fortfahren. Irgendwie bleibt man optimistisch, dass diese Veränderungen frische Impulse für die Kunstszene in Berlin bringen werden. Und das ist doch irgendwie spannend, oder?

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