Bürgerbeteiligung gestartet: Zukunft des Breitehorns in Spandau gestalten!
Am 16. Oktober 2025 hat das Bezirksamt Spandau eine Bürgerbeteiligung zur Machbarkeitsstudie Breitehorn ins Leben gerufen. Diese Initiative zielt auf den Natur- und Grundwasserschutz sowie die Erholung der Allgemeinheit ab. Der Bezirk hatte die betreffenden Flächen bereits im Jahr 2021 erworben, die zuvor im Besitz des Bundes waren, was eine umfassende Sammlung historischer Informationen erforderte, die sich über fast eineinhalb Jahre erstreckte. Besonders im Fokus stehen auch Maßnahmen zum Hochwasserschutz in einem der größten Überschwemmungsgebiete der Berliner Unterhavel.
Data für Natur- und Artenschutz wurden ermittelt, Gehölzbestände konnten dokumentiert und bestehende Biotope kartiert werden. Um die rechtlichen und fachlichen Gegebenheiten zu klären, wurde der aktuelle Zustand der Flächen detailliert untersucht. Baustadtrat Thorsten Schatz hob die Bedeutung dieser Machbarkeitsstudie für die künftige nachhaltige Entwicklung der Region hervor.
Bürgerbeteiligung und Mitgestaltung
Ab sofort können interessierte Bürger ihre Ideen, Hinweise und Kritik zu dem Vorhaben einbringen. Die Rückmeldungen werden in die Diskussionen des Bezirksamts sowie der Bezirksverordnetenversammlung einfließen. Informationen über die Bürgerbeteiligung sind online unter https://t1p.de/breitehorn verfügbar. Bis zum 20. August 2025 haben die Bürger die Möglichkeit, ihr Feedback an die E-Mail-Adresse breitehorn@ba-spandau.berlin.de zu senden.
Der Beteiligungsprozess soll dazu dienen, Einblicke in den aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie zu gewähren und Rahmenbedingungen für kommende Entwicklungen aufzuzeigen. Alle eingehenden Vorschläge werden daraufhin auf ihre Realisierbarkeit überprüft.
Hochwasserschutz im Kontext urbaner Projekte
In einer anderen Stadt sind Hochwasserschutz und Neugestaltung ebenfalls von hoher Bedeutung. Seit der Sturmflut im Oktober 2023 und der anschließenden Absackung der Kaikante im November 2023 stehen diese Themen im Zentrum der Planungen in Flensburg. Die Stadt hat eine Machbarkeitsstudie zum Hochwasserschutz in Auftrag gegeben und entwickelt derzeit parallel ein Verkehrsgutachten sowie ein Konzept zur Sanierung der Kaikante.
Hierbei sind auch der Abstimmungsprozess mit dem Land zur Förderung von Hochwasserschutzmaßnahmen und die Beteiligung der Stadtgesellschaft zentral. Dies beinhaltet unter anderem öffentliche Planungsspaziergänge, die bereits am 3. Juli stattfanden. Die Ergebnisse einer umfangreichen Umfrage zur Neugestaltung des Hafengebiets, an der über 500 Menschen teilnahmen, sind aufbereitet und einsehbar.
Diverse Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung am Hafen werden umgesetzt, während das Büro luchterhandt aus Hamburg die Öffentlichkeitsbeteiligung und das Wettbewerbsverfahren begleitet. Die nächsten Aktionstage sind für den 2. und 3. Juli geplant, gefolgt von einer öffentlichen Infoveranstaltung am 8. Oktober. Informationen zu diesen Prozessen sind auf flensburg-mitmachen.de zugänglich.
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