Heute ist der 25.10.2026 und es ist wirklich kein Geheimnis, dass Einbrecher besonders in den dunklen Herbst- und Wintermonaten aktiv werden. Umso wichtiger ist es, sich über präventive Maßnahmen zu informieren. Anlässlich des bundesweiten „Tags des Einbruchschutzes“ hat die Berliner Polizei wichtige Tipps parat und bietet sogar eine kostenlose Sonderberatung an. Wer sich am 25. Oktober Zeit nimmt, kann sich unter anderem von Mitgliedern der Tischlerinnung beraten lassen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass es sich lohnt, ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf den Einbruchsschutz zu legen.

Im letzten Jahr verzeichnete Berlin mehr als 10.600 Einbrüche, was nahezu 2.100 Fälle mehr sind als im Jahr zuvor. Die Polizei berichtet von 8.543 Wohnungseinbrüchen und einem durchschnittlichen Schaden von 8.832 Euro. Das sind, ehrlich gesagt, alarmierende Zahlen. Was die Aufklärungsquote betrifft, lag diese bei lediglich 7,9 Prozent – im Vergleich zu 10,0 Prozent im Jahr 2024. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Versicherer wird in Deutschland etwa alle sechs Minuten in ein Zuhause eingebrochen. Das macht einen schon ganz schön nachdenklich, oder?

Mechanische Sicherungen als Schutzmaßnahme

Einbrecher sind oft mit nichts anderem als einem Schraubenzieher ausgestattet, um ungesicherte Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss im Handumdrehen aufzubrechen. Da hilft nur eine robuste mechanische Sicherung! Die Polizei plant, an einem präparierten Sicherheitsfenster mit Spezialglas zu demonstrieren, wie effizient der richtige Schutz sein kann. Und das Ganze findet um 13 Uhr statt. Ein Blick darauf könnte sich als äußerst aufschlussreich erweisen.

Die Zahlen für 2025 zeigen eine beunruhigende Entwicklung: Es wurden 10.618 Wohnraumeinbrüche registriert, das sind 24,5 % mehr als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote blieb gleich, was bedeutet, dass es keinen Fortschritt in der Strafverfolgung gibt. Und der Anteil der Versuche liegt bei 45,8 %. Das spricht dafür, dass viele Einbrecher es nicht einmal versuchen müssen, weil sie auf unzureichende Sicherheitsmaßnahmen treffen. Es ist also höchste Zeit, die eigene Wohnung unter die Lupe zu nehmen und eventuell nachzurüsten!

Einbruchschutz ist ein Muss

Wenn wir die Zahlen und Statistiken betrachten, gerät man schnell ins Grübeln. Der durchschnittliche Schaden pro Einbruch stieg von 3.650 Euro auf 3.850 Euro. Das ist ein Unterschied, den man sich nicht leisten möchte, vor allem, wenn man die emotionalen und psychologischen Folgen eines Einbruchs bedenkt. Man kann nicht einfach sagen: „Das passiert mir nicht“ – denn wie wir alle wissen, ist das Leben voller Überraschungen. Die Polizei hat sich auch die Mühe gemacht, einen Kriminalitätsatlas zu erstellen, der Bezirkswerte aufzeigt. So kann man sich gezielt informieren, wo die Risiken besonders hoch sind.

Das Thema Einbruchsschutz ist also aktueller denn je. Ob man nun in einem angesagten Kiez lebt oder in einer ruhigeren Gegend – ein gewisses Maß an Vorsicht tut jedem gut. Schließlich ist das eigene Zuhause der Ort, an dem man sich sicher fühlen sollte. Und wer weiß, vielleicht bringt die heutige Beratung ja neue Ideen und Anregungen, um die eigene Wohnung noch ein Stückchen sicherer zu machen. Man kann ja nie genug Vorsorge treffen!