Die Vorfreude in Treptow-Köpenick ist förmlich greifbar! Der 1. FC Union hat sich aufgemacht, ein neues Kapitel in seiner Geschichte zu schreiben. An der Hämmerlingstraße, genauer gesagt, in der Hämmerlingstraße 80–88, wird ein modernes Parkhaus mit einem Trainingsplatz auf dem Dach entstehen. Ein echtes Schmuckstück, das nicht nur die Mannschaften, sondern auch die Fans begeistern wird! Wenn alles nach Plan läuft, wird die Bauzeit von Sommer 2025 bis August/September 2026 dauern. Das ist nicht mehr lange hin, oder?
Ein entscheidender Aspekt dieses Projekts ist das Trainingszentrum, das alle notwendigen Einrichtungen bündeln soll: von den Kabinen über die Regeneration bis hin zu Verpflegung und Parkmöglichkeiten. Es wird ein Naturrasenplatz in Bundesligamaßen auf dem Dach geben, der im Spätsommer 2026 nutzbar sein soll. Und ja, an Spieltagen wird das Parkhaus auch für Gäste geöffnet sein – eine willkommene Erleichterung für alle, die das Stadion besuchen möchten!
Ein Schritt in die Zukunft
Der Stadionbau selbst ist für die Saison 2027/2028 geplant, und der Neubau des Parkhauses wird baulich darauf vorbereiten. Geplant ist sogar ein Brückenhaus, das den direkten Zugang ins Stadion ermöglichen wird. Man darf sich vorstellen, wie VIP- und Business-Gäste über Aufzüge und Treppen bequem ins Stadion gelangen – ein echtes Erlebnis! Vor dem Gebäude wird es Platz für Zuschauer geben, inklusive Cateringständen und einem Fanshop. So wird der Vorplatz auch außerhalb der Spieltage eine Begegnungsstätte werden – eine Verbindung zum Wanderweg an der Wuhle ist ebenfalls in der Planung.
Der Präsident des 1. FC Union, Dirk Zingler, betont die Wichtigkeit, dass sowohl die Männer- als auch die Frauenmannschaften unter den gleichen Bedingungen trainieren können. Das neue Trainingszentrum Alte Försterei wird das Herzstück dieser Vision. Der Baustart soll für Mitte Juli 2025 erfolgen, und es ist geplant, eine Baustraße zu schaffen, die die Baustellenbereiche erschließt. Dabei wird das Sportfunktionsgebäude zwischen dem Haupttrainingsplatz und den Parkplätzen an der Sporthalle Friedenstraße errichtet.
Ein Blick auf die Infrastruktur
Die Investitionen in die Sportinfrastruktur sind nicht nur für den 1. FC Union von Bedeutung. Deutschland steht vor einer alarmierenden Situation: Ein Sanierungsbedarf von mindestens 31 Milliarden Euro drängt sich auf, besonders bei Sporthallen und Bädern. Das hat zur Folge, dass viele Sportstätten marode sind und nicht den heutigen Anforderungen entsprechen. Ein Missstand, der nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürger beeinflusst, sondern auch die sportliche Gemeinschaft gefährdet.
Die Umsetzung von Programmen zur Verbesserung dieser Infrastruktur bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Corona-Pandemie hat dem Ganzen einen weiteren Dämpfer verpasst. Der erste Deutsche Sportstättentag hat bereits 2021 auf diese Missstände aufmerksam gemacht. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen die Notwendigkeit gut ausgestatteter Sportstätten erkennen und ernsthafte Förderprogramme ins Leben rufen. Denn Sport ist weit mehr als nur Freizeitbeschäftigung – er ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft!
Inmitten all dieser Herausforderungen hat der 1. FC Union mit seinem neuen Trainingszentrum und dem bevorstehenden Stadionbau einen mutigen Schritt in die Zukunft gewagt. Es bleibt zu hoffen, dass diese Projekte nicht nur die Vereinsfamilie, sondern auch die gesamte Region stärken werden.