Im Herzen von Berlin, genauer gesagt im charmanten Stadtteil Treptow-Köpenick, hat ein neues Neubaugebiet das Licht der Welt erblickt. Und nicht nur das – es wurde sogar vier Monate früher fertiggestellt! Das Projekt zwischen der Anne-Frank-Straße und dem Mohnweg umfasst stolze 583 Wohnungen, die auf einer großzügigen Grundstücksfläche von etwa 29.000 Quadratmetern errichtet wurden. Mehr als 1200 Menschen können hier ein neues Zuhause finden. Die Bauzeit von dreieinhalb Jahren ist dabei bemerkenswert, besonders in Anbetracht der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt.

Insgesamt 14 moderne Wohnhäuser, die zwischen vier und sieben Stockwerken hoch sind, bieten eine Gesamtwohnfläche von etwa 37.000 Quadratmetern. Das Besondere an dieser Wohnanlage? Sie ist nicht nur für Singles, Paare oder Familien gedacht, sondern auch für Senioren. Die Wohnungen variieren von 1- bis 5-Zimmer und sind zwischen 33 und 100 Quadratmetern groß. Über die Hälfte der Wohnungen, nämlich 304, sind mietpreis- und belegungsgebunden und werden an Bewerber mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vermietet.

Lebensqualität und Infrastruktur

Die Lage in der Anne-Frank-Straße 2-26 und Mohnweg 3-23, 12524 Berlin Altglienicke, ist mehr als nur eine Adresse. Altglienicke erfreut sich großer Beliebtheit als Wohnstandort im Berliner Südosten. Hier gibt es eine hervorragende Infrastruktur und zahlreiche Grünflächen, die zum Verweilen einladen. Die Nachbarschaft grenzt im Norden an Adlershof, bekannt als Wissenschaftsstadt, und im Süden an das idyllische Brandenburg. Ein bisschen Natur und städtisches Leben – das ist doch eine feine Mischung!

Die Anbindung ist ebenfalls top. Die Haltestelle der Buslinie 260 befindet sich in unmittelbarer Nähe und verbindet die Bahnhöfe Rudow (U7) und Adlershof (S-Bahn und Tram). Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann die S-Bahnhöfe Grünbergallee und Altglienicke in nur sechs Minuten erreichen. Auch der Nachtbus N60, der zum zentralen Umsteigebahnhof Treptower Park fährt, ist ein praktisches Plus.

Preise und Mietangebote

Aktuell sind 19 Wohnungen zur Vermietung verfügbar, wobei 14 davon mit WBS angeboten werden. Die Mietpreise sind im Vergleich zu den stark steigenden Mieten in Berlin durchaus attraktiv. So kostet die kleinste Wohnung – ein 1-Zimmer-Apartment mit 33 Quadratmetern – gerade einmal 358,20 Euro warm (bei WBS 100 oder 140). Im Vergleich dazu könnte man für eine ähnliche Wohnung ohne WBS schon mal 576 Euro warm zahlen. Bei einem 2-Zimmer-Appartement (ca. 50 Quadratmeter) liegt der Preis zwischen 592,80 Euro (WBS) und 948,48 Euro (freifinanziert). Bei 3-Zimmer-Wohnungen, die etwa 70 Quadratmeter groß sind, variieren die Preise von 743,40 Euro (WBS) bis über 1200 Euro (ohne WBS).

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Es ist ein starker Kontrast zu den allgemeinen Mietpreisen in Berlin, die in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Mieten haben sich seit 2022 um rund 42 Prozent erhöht. Im Vergleich zu Bestandsmietern zahlen neue Mieter im Durchschnitt das Doppelte. Berlin hat sich in dieser Hinsicht von Platz 53 auf Platz zehn der teuersten Städte in Deutschland katapultiert. Während die durchschnittliche Angebotsmiete für neu angebotene Wohnungen bei 14,90 Euro pro Quadratmeter liegt, liegt die ortsübliche Vergleichsmiete 2024 bei gerade einmal 7,21 Euro pro Quadratmeter. Ein gewaltiger Unterschied, der einige Fragen aufwirft.

Doch trotz dieser Herausforderungen gibt es Lichtblicke. Dieser Neubau in Treptow-Köpenick zeigt, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, neuen Wohnraum zu schaffen. Mit einer Kita, die ursprünglich nur 15 Plätze bieten sollte, aber nun auf 84 Plätze aufgestockt wurde, sowie einem neuen Spielplatz und einer Sitzecke mit Ping-Pong-Platte im begrünten Innenhof, wird hier an die Bedürfnisse der Bewohner gedacht.

So ist es nicht nur ein weiterer Wohnblock in Berlin, sondern ein Ort, an dem Menschen leben, lachen und sich wohlfühlen können. In Zeiten, in denen der Wohnungsbau stagniert und viele Bauprojekte ins Stocken geraten, ist das eine positive Nachricht für die Stadt und ihre Bewohner.

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