Heute ist der 9.07.2026, und das Tempelhofer Feld, dieser riesige, grüne Raum inmitten des urbanen Treibens Berlins, steht wieder im Mittelpunkt der Diskussionen. Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat einen Prüfbericht veröffentlicht, der die Pläne zur Randbebauung des Tempelhofer Feldes als „durchführbar und finanzierbar“ einstuft. Das ist ja mal eine Ansage, oder? Der Bericht, welcher dem Tagesspiegel vorliegt, entstand auf Wunsch des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner von der CDU, und Finanzsenator Stefan Evers hat das Ganze dann in Auftrag gegeben. Es wird spannend, denn die Architekten Hans Kollhoff und Tobias Nöfer haben einen ehrgeizigen Entwurf vorgelegt – ganze 21.414 Wohnungen sollen für etwa 50.000 Menschen entstehen!

Das Bauvorhaben, das das größte in der Hauptstadt werden könnte, bringt eine gewaltige Summe mit sich. Die IBB schätzt die Gesamtkosten auf satte 7,88 Milliarden Euro. Wow, das ist kein Pappenstiel! Doch, und das ist wichtig, in dieser Summe sind die Kosten für die Verkehrsinfrastruktur nicht enthalten. Dazu gehört der Bau eines neuen S-Bahnhofs, der für die Anbindung des neuen Wohnraums unerlässlich wäre. Einmal ganz abgesehen davon, dass die Mitte des Areals, rund 200 Hektar, frei bleiben soll. Hier könnte eine gemeinnützige Stiftung ins Spiel kommen. Das Land plant, eine eigene Gesellschaft zu gründen, um das Bauvorhaben umzusetzen. Das klingt doch nach einem Plan!

Finanzielle Aussichten und Mietpreise

Die IBB erwartet, dass mit den geplanten Wohnungen jährliche Mieteinnahmen von 244 Millionen Euro netto erzielt werden können, wenn alles vermietet ist. Das bedeutet, dass die landeseigene Gesellschaft ein positives Nettoergebnis von zehn Millionen Euro pro Jahr erwirtschaften könnte. Gar nicht so übel! Die Mieten sollen bei 16 Euro pro Quadratmeter liegen – das ist unter dem Berliner Durchschnitt von 19,97 Euro pro Quadratmeter. Das könnte viele Menschen anziehen, die in der Hauptstadt leben wollen, aber nicht im Geld schwimmen.

Ein interessanter Aspekt ist die serielle Bauweise, die in diesem Projekt zur Anwendung kommen soll. Hierbei werden Gebäudeteile standardisiert und vorgefertigt, um Kosten zu senken. So gehen die Hochbaukosten laut IBB von 3.800 Euro pro Quadratmeter aus. Das könnte tatsächlich eine Lösung sein, um den Wohnraum schneller und günstiger zu schaffen. Das wäre nicht nur für die Bauwirtschaft ein Gewinn, sondern könnte auch das Berliner Bruttoinlandsprodukt um acht Milliarden Euro steigern und eine Menge Jobs schaffen. Wo bleibt der Applaus?

Politische Hürden und öffentliche Meinungen

Doch so unbeschwert die Pläne auch klingen mögen, die politische Umsetzung ist umstritten. Ein Volksentscheid hat eine Bebauung des Tempelhofer Feldes bisher klar ausgeschlossen. Das Tempelhofer Feld-Gesetz müsste also geändert werden, wenn das Projekt wirklich realisiert werden soll. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner hat bereits angekündigt, das Thema nach der nächsten Wahl in den Koalitionsverhandlungen anzusprechen. Es bleibt also spannend, wie die politischen Kräfteverhältnisse in Zukunft aussehen werden.

Die Meinungen in der Bevölkerung scheinen jedoch nicht ganz so negativ zu sein. Eine Umfrage der IHK Berlin hat ergeben, dass 59 Prozent der Berliner eine Randbebauung befürworten. Auch eine Umfrage des Tagesspiegel im Juli 2025 zeigte eine Zustimmung von 57 Prozent für den Plan. Vielleicht gibt es doch Hoffnung auf ein harmonisches Miteinander von Natur und urbanem Leben in Berlin. Es ist also nicht nur ein großer Schritt für die Stadtentwicklung, sondern auch ein Test für die Zusammenarbeit von Politik und Bürgern.

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