Sisters of Comedy: Lachen für Gleichstellung und gegen Rechts
Am 9. November 2026 wird der Varietésalon in der ufaFabrik in Tempelhof-Schöneberg zum Schauplatz eines ganz besonderen Abends: Das Benefiz-Event „Sisters of Comedy – Nachgelacht“ geht in die nächste Runde! Seit 2018 zieht dieses Event nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz die Menschen an – und das aus gutem Grund. Es geht hier nicht nur um die Kunst des Lachens, sondern auch um die Unterstützung von Frauenhilfsprojekten und ein starkes Zeichen gegen Sexismus sowie für Gleichberechtigung.
In diesem Jahr unterstützt die Veranstaltung die lokale Gruppe „Omas Gegen Rechts“, die sich seit Jahren für politische Aufklärung starkmacht und dabei nicht immer auf Zustimmung stößt. Die Omas sind eine Gruppe von engagierten Frauen, die sich gegen rechte Strömungen und Anfeindungen zur Wehr setzen. Sie stehen für Toleranz und Vielfalt und sind ein wunderbares Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement. Ihr Mut, sich gegen Widerstände zu behaupten, ist bewundernswert und verdient unsere Unterstützung.
Ein Abend voller Talente
Was wäre ein Comedy-Abend ohne die Künstlerinnen, die uns zum Lachen bringen? Mit dabei sind in diesem Jahr einige beeindruckende Damen, die ihr Publikum mit ihren unterschiedlichen Stilen und Perspektiven begeistern werden. Da wäre zum Beispiel Fee Brembeck. Diese vielseitige Künstlerin ist nicht nur Autorin und Poetry Slammerin, sondern auch Sopranistin. Ihr aktuelles Programm „How to Frau“ bringt frischen Wind in die Comedy-Szene. Und als hätte sie nicht schon genug Preise abgeräumt, wurde sie 2025 mit dem Förderpreis des deutschen Kabarettpreises ausgezeichnet! Ihr Buch „Jetzt halt doch mal die Klappe, Mann!“ sorgt für Gesprächsstoff.
Die nächste im Bunde ist Kirsten Fuchs, eine wahre Meisterin der Worte. Bekannt aus „das Magazin“ und für ihre Lesebühnenauftritte, hat sie sich mit ihrem scharfen Witz und ihrer starken Stimme einen Namen gemacht. Ihre Auszeichnungen, darunter der Kasseler Förderpreis für komische Literatur, sprechen für sich. Und dann wäre da noch Sara Karas, die mit ihrem ersten Soloprogramm „no Wonder no Woman“ die Herausforderungen des Alltags aus Sicht von Frauen thematisiert. Da wird’s garantiert tiefgründig!
Der Abend wird von Mia Pittroff geleitet, die uns als Comedienne und Kabarettistin durch den Abend führt. Bekannt von der Berliner Lesebühne „LSD – Liebe statt Drogen“, hat sie mit ihrem Programm „ich geh schonmal nach hinten los“ schon viele Lacher geerntet. Hier wird es also nicht nur um politische Themen gehen, sondern auch um eine gehörige Portion Spaß und Unterhaltung.
Ein Zeichen setzen durch Lachen
„Sisters of Comedy – Nachgelacht“ ist mehr als nur ein Event, es ist eine Plattform für Frauen, die sich Gehör verschaffen und gleichzeitig ein Zeichen setzen wollen. Die Kombination aus Comedy und politischen Themen ist ein starkes Mittel, um auf Missstände aufmerksam zu machen und Veränderung zu bewirken. In einer Zeit, in der Frauenrechte und Gleichstellung immer noch auf der Tagesordnung stehen, ist die Unterstützung solcher Projekte umso wichtiger.
Die Vorfreude auf diesen Abend ist groß, und es wird spannend zu sehen, wie die Künstlerinnen ihre Stimmen erheben werden. Wer also Lust auf einen Abend voller Lachen und gleichzeitig einem guten Zweck hat, sollte sich den 9. November in seinem Kalender markieren. Es ist die perfekte Gelegenheit, die eigene Stimme zu erheben und gleichzeitig für eine gerechtere Gesellschaft einzustehen.
Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.
