Füchse Berlin: Mit Herzklopfen in die Hauptrunde der Champions-League
Heute ist der 29.10.2026, und die Füchse Berlin zeigen sich in der Handball-Champions-League von ihrer besten Seite – wenn auch nicht ohne ein paar Stolpersteine. Der letzte Auftritt in der Gruppenphase gegen RK Partizan Belgrad endete mit einem 40:33-Sieg. Ein Ergebnis, das durchaus euphorisch stimmt, aber die ersten 30 Minuten waren alles andere als ein Spaziergang. Trainer Nicolej Krickau sah sich einer Mannschaft gegenüber, die trotz ihrer bereits feststehenden Eliminierung aus dem Wettbewerb offensiv auftrumpfte. Die Berliner leisteten sich einige Unkonzentriertheiten und gingen mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. Ein bisschen Herzklopfen für die Fans war also angesagt!
Doch nach dem Seitenwechsel zog das Team um Mathias Gidsel dann ordentlich an. Mathias, der mit 12 Treffern den Hauptteil zum Erfolg beitrug, und Tim Freihöfer, der ohne Fehlwurf gleich 11 Tore erzielte, sorgten dafür, dass die Füchse sich von den Serben absetzten. Es war fast so, als ob sie die zweite Halbzeit mit einem ganz anderen Tempo angegangen wären. Und das war auch nötig, schließlich war Partizan Belgrad bis dahin ein hartnäckiger Gegner, der seine Möglichkeiten gewusst hat. Die Füchse beenden die Vorrunde mit 8:4 Punkten auf Platz zwei, während KC Veszprém mit 12:0 Punkten als Gruppensieger ins Ziel ging.
Ein Blick auf die Hauptrunde
Die Ergebnisse aus den direkten Duellen mit den ebenfalls qualifizierten Mannschaften werden in der Hauptrunde übernommen. Das bedeutet für die Füchse, dass sie mit 0:4 Punkten in die nächste Runde starten, da sie beide Spiele gegen Veszprém verloren haben. Ein harter Brocken, damit müssen sie sich arrangieren, während sie sich in der Bundesliga ebenfalls auf dem sechsten Platz wiederfinden. Aber hey, das sind die Herausforderungen, die einen wahren Sportler ausmachen!
Ein weiteres Highlight dieser Saison war das Spiel gegen den FC Porto, das die Füchse mit 40:32 gewinnen konnten. Vor 8.017 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war es ein packendes Duell, bei dem Mathias Gidsel mit 17 Toren brillierte. Die ersten Minuten waren spannend, beide Teams starteten auf Augenhöhe, doch die Berliner hatten anfangs Mühe, gegen die kompakte Abwehr der Portugiesen zu bestehen. Torwart Lasse Ludwig hielt mit seinen Paraden die Füchse im Spiel, während die Führung immer mehr schmolz. Nach der Pause zogen die Füchse aber richtig an und spielten zielstrebiger, was letztlich entscheidend war, um den zweiten Platz in Gruppe A hinter Veszprém zu festigen.
Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein. Die Füchse haben das Potenzial, in den entscheidenden Momenten zu glänzen, müssen aber gleichzeitig an ihrer konstanten Leistung arbeiten. Die Hauptrunde wird eine echte Herausforderung, aber vielleicht bringt gerade das die nötige Motivation, um die nächsten Schritte zu gehen. Die Fans können sich auf spannende Spiele freuen, und wir werden sehen, ob die Füchse das Ruder rumreißen können – sowohl in der Champions-League als auch in der Bundesliga!
