Heute ist der 5. Mai 2026, und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind mal wieder im vollen Gange – oder sollte man sagen, im vollen Stillstand? Die Bauarbeiten auf der U5 zwischen U Hellersdorf und S+U Wuhletal treiben so manchen Pendler zur Verzweiflung. Ja, es ist wirklich so! Die Bahnhöfe U Cottbusser Platz, U Kienberg (Gärten der Welt) und U Kaulsdorf-Nord sind während dieser Arbeiten vorübergehend stillgelegt. Da kann man schon mal ins Grübeln kommen, wie man nun am besten von A nach B kommt.
Vom 11. Mai bis zum 7. Juli 2026 gibt es einen Ersatzverkehr mit Bussen – das ist immerhin ein Lichtblick, wenn auch nur ein schwaches. Aber die U5-Züge zwischen U Hellersdorf und U Hönow fahren nur im Zehn-Minuten-Takt, was für einen normalen Arbeitstag schlichtweg unzureichend ist. Und als ob das nicht genug wäre, enden einzelne Züge bereits in U Biesdorf-Süd und erreichen S+U Wuhletal nicht. So kann man sich leicht vorstellen, dass der Weg zur Arbeit nicht nur länger, sondern auch etwas chaotischer wird.
Zusätzliche S-Bahn-Einschränkungen
Doch das ist noch nicht alles. Die S-Bahn hat ebenfalls ihre eigenen Probleme. Vom 8. Mai (22 Uhr) bis zum 18. Mai (1.30 Uhr) gibt es zwischen Schöneweide, Grünau und Schönefeld keine S-Bahn-Verbindungen. Das betrifft die Linien S46, S47, S8, S85 und S9. Ein weiteres Nadelöhr im Berliner Nahverkehr! Und vom 11. Mai bis zum 20. Mai können auch die S-Bahnen zwischen Charlottenburg und Grunewald nicht fahren – zeitweise sogar bis Olympiastadion. Die betroffenen Linien hier sind S1, S3, S5, S7 und S9. Man fragt sich: Wo soll das alles hinführen?
Alternativen im Nahverkehr
Zum Glück gibt es ein umfangreiches Netzwerk von Verkehrsanbietern in der Region, die uns vielleicht ein wenig aus der Patsche helfen können. Die ODEG, die NEB, die S-Bahn Berlin GmbH, die Hanseatische Eisenbahn und viele andere sind aktiv und bieten Alternativen. Die Barnimer Busgesellschaft mbH, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und zahlreiche weitere Unternehmen wie die Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH oder die mobus – Märkisch-Oderland Bus GmbH stehen bereit, um die Lücke zu füllen, die die Bauarbeiten hinterlassen.
Man kann sich nur wünschen, dass alles reibungslos läuft und man nicht allzu oft auf Busse umsteigen muss. Im besten Fall wird man auch die frischen Frühlingslüfte genießen können, während man auf den Bus wartet – auch wenn das Warten selbst oft schon eine Geduldsprobe ist. Hier in Steglitz-Zehlendorf wird sicherlich der ein oder andere Pendler mit einem Schmunzeln über die eigene Unzulänglichkeit nachdenken, während die Bauarbeiten über die Bühne gehen.
Wie auch immer, lassen Sie sich nicht entmutigen! Der Sommer naht, und vielleicht gibt es ja bald wieder einen Grund zur Freude – sei es durch reibungslosen Nahverkehr oder durch die vielen schönen Dinge, die Berlin zu bieten hat.