Mister Spex schließt Berliner Standort: Ein radikaler Wandel für die Brillenbranche
Heute ist der 30.06.2026 und in Spandau tut sich einiges. Mister Spex, einer der größten Optiker Deutschlands, hat beschlossen, seine Logistik- und Produktionsleistungen in die Hände externer Partner zu geben. Ja, das klingt nach großen Umwälzungen! Der Standort in Berlin-Spandau wird zum Ende des Jahres 2026 geschlossen, was für viele Mitarbeitende wie ein Schlag ins Gesicht kommt. Etwa 125 Menschen sind direkt betroffen. Das Unternehmen bietet jedoch ein Unterstützungspaket an, das finanzielle Absicherung und berufliche Neuorientierung umfasst. Ein kleiner Lichtblick in einer ungewissen Zeit.
Der Grund für diese drastischen Schritte ist der Wunsch, eine sogenannte Asset-Light-Struktur zu entwickeln. Ein fancy Begriff, der einfach bedeutet: weniger eigene Vermögenswerte, mehr Flexibilität und Profitabilität. Anstelle alles selbst zu machen, wird Mister Spex nun die Logistikdienstleistungen an Arvato übertragen. Dazu gehören Inbound- und Outbound-Logistik, Warehousing und das Retourenmanagement – also alles, was zur Lagerung und Verteilung der Produkte gehört. Klingt nach einer sinnvollen Entscheidung in der heutigen schnelllebigen Zeit, nicht wahr?
Partnerschaften und Produktion
Doch damit nicht genug! Die Zusammenarbeit mit Rodenstock, einem weiteren Schwergewicht in der Brillenwelt, wird ebenfalls intensiviert. Rodenstock wird die komplette Produktion von verkaufsfertigen Brillen und Sonnenbrillen mit Sehstärke übernehmen. Das ist schon eine Ansage! Die Überführung der Logistik- und Produktionsprozesse wird schrittweise in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen. Bis zum Jahreswechsel 2026/2027 soll dann alles in trockenen Tüchern sein.
Mister Spex ist kein unbeschriebenes Blatt in der Branche. Mit über 8 Millionen Kunden und 66 Stores hat das Unternehmen ein starkes Fundament. Die Entscheidung, einen asset-light Ansatz zu verfolgen, ist Teil eines größeren Trends, den viele Unternehmen durchleben. Es geht darum, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren – Design, Marketing, Kundenservice – und alles andere, was schwer wiegt, an spezialisierte Partner auszulagern.
Der Trend zum Asset-Light-Modell
Das Asset-Light-Modell erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist nicht nur bei Mister Spex zu beobachten. Unternehmen wie Uber und Airbnb haben es vorgemacht, indem sie keine eigenen Fahrzeuge oder Immobilien besitzen, sondern durch digitale Plattformen verbinden. Das reduziert Investitionsausgaben und Risiken, während die Flexibilität steigt. Im Endeffekt geht es darum, die Ressourcen effizienter zu nutzen und schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Clever!
Die Frage, die sich jetzt stellt: Wie wird Mister Spex sich weiterentwickeln? Wird dieser Schritt die Profitabilität steigern und die Kundenbindung stärken? Der Weg ist geebnet, aber die Zukunft bleibt spannend. Für die betroffenen Mitarbeitenden in Spandau heißt es jetzt, die nächsten Monate gut zu überstehen und sich auf die Veränderungen einzustellen. Hoffen wir, dass sie auf eine positive Weise unterstützt werden und neue Chancen finden.
Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend kurze Ladezeiten und eine stabile, performante Architektur sind. Die Umstellung unseres Magazins auf VeloCore wurde durch Daniel Wom mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit, Core Web Vitals und langfristige Performance realisiert.
