Heute ist ein spannender Tag für Union Berlin! Mauro Lustrinelli, der neue Trainer des Vereins, wurde vorgestellt. Der Andrang bei seiner Präsentation war etwas geringer als der, den seine Vorgängerin Marie-Louise Eta damals hatte. Das ist schon ein bisschen komisch – schließlich ist Lustrinelli der zweite Schweizer Cheftrainer in der Vereinsgeschichte. Und als ob das nicht genug wäre, hat er in der vergangenen Saison den FC Thun zur Meisterschaft in der Schweiz geführt. Das spricht für seine Fähigkeiten! Horst Heldt, der Geschäftsführer von Union, lobte ihn dafür, dass er Mannschaften formen und weiterentwickeln kann. Das klingt vielversprechend!
Der 50-Jährige hat eine klare Vision für die kommende Saison. Sein Ziel? Mehr als den 13. Platz erreichen, um mit 40 Punkten in der Bundesliga zu bleiben. Das wird kein Zuckerschlecken, aber Lustrinelli betont die Wichtigkeit von Arbeit, Zusammenhalt und Kampf. Da wird klar, dass er nicht nur ein Trainer, sondern auch ein Mensch sein möchte – er legt großen Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. “Ich will eine Beziehung zu meinem Team aufbauen”, sagt er. Das ist doch eine erfrischende Einstellung in der oft so hektischen Welt des Fußballs.
Ein Trainer mit Erfahrung
Wer ist dieser Lustrinelli eigentlich? Er bringt internationale Erfahrung mit und hat eine entwicklungsorientierte Spielphilosophie. Vor seiner Zeit als Trainer war er selbst Stürmer und erzielte 20 Tore, die dem FC Thun 2005 zur Champions-League-Qualifikation verhalfen. Außerdem hat er 12 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft bestritten und sogar an der WM 2006 in Deutschland teilgenommen. Das klingt alles nach einem echten Fußballprofi!
Im Jahr 2012 begann er mit dem Coaching und übernahm 2018 die U21-Nationalmannschaft der Schweiz – dort gewann er gleich zwei Europameistertitel. Im letzten Jahr kehrte er zu Thun zurück, führte das Team zur Promotion und dann zur Meisterschaft. Was für eine Leistung! Er übernimmt nun das Ruder von Marie-Louise Eta, die Union nach ihrer Ernennung im April vor dem Abstieg bewahrte. Diese Zeit war nicht leicht, denn Eta war interimistisch für die letzten fünf Spiele der Saison verantwortlich und führte das Team zu zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen, was zu einem 11. Platz in der Bundesliga führte.
Der Weg nach vorne
Union Berlin hat sich seit dem Bundesliga-Aufstieg 2019 im Oberhaus etabliert und hat es 2023 sogar bis auf den vierten Platz geschafft, was zur Qualifikation für die Champions League führte. Das ist ein echter Erfolg und zeigt, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist. Interessanterweise hat Union positive Erfahrungen mit Schweizer Trainern gemacht – Urs Fischer führte den Verein 2019 in die Bundesliga und erreichte 2023 die Champions-League-Qualifikation. Vielleicht bringt Lustrinelli ähnliche Erfolge mit!
Er wird die Mannschaft am 28. Juni kennenlernen, einen Tag vor der Leistungsdiagnostik, und am 1. Juli wird er erstmals als Trainer auf dem Platz stehen. Das wird ein großer Moment für ihn, und sicher auch für die Fans! Langweilig wird es mit ihm auf jeden Fall nicht – er fordert von seinen Spielern eine Winnermentalität und Flexibilität in den Spielsystemen. Das klingt nach ordentlich Druck, aber vielleicht ist genau das das, was die Mannschaft braucht, um den nächsten Schritt zu gehen.