Am 1. Mai 2026 hat Thomas Kempf das Ruder als Regionaldirektor Nord bei Vivantes übernommen. Das Humboldt-Klinikum in Reinickendorf und das Klinikum Spandau fallen nun unter seine Fittiche. Ein neuer Wind weht durch die Flure dieser beiden Einrichtungen, die für ihre breite Palette an medizinischen Dienstleistungen bekannt sind. Kempf tritt die Nachfolge von Detlev Corsepius an, der die beiden Häuser sowie die Region Nord interimistisch geleitet hat. Es ist nicht seine erste Reise mit Vivantes – von 2002 bis 2014 war er bereits Teil des Unternehmens und hat in verschiedenen Bereichen, darunter Controlling und strategisches Finanzmanagement, Erfahrungen gesammelt.
Die Rückkehr zu Vivantes hat bei Kempf offensichtlich Freude ausgelöst. Er betont, wie wichtig ihm offene Kommunikation und eine starke Identifikation mit dem Unternehmen sind. Das spiegelt sich in seiner Karriere wider. Nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger und einem Studium im Krankenpflegemanagement hat er nicht nur in der klinischen Versorgung gearbeitet, sondern auch als Dozent gewirkt, bevor er ins kaufmännische Management gewechselt ist. Zuletzt war er Verwaltungsleiter und Prokurist am Evangelischen Herzzentrum Coswig, wo er ebenfalls wertvolle Erfahrung gesammelt hat.
Ein Blick auf die Region Nord
Die Region Nord von Vivantes, die unter Kempfs Leitung steht, umfasst das Humboldt-Klinikum und das Klinikum Spandau. Beide Einrichtungen sind nicht nur Schlüsselfaktoren im Gesundheitswesen Berlins, sondern bieten auch ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen, die von der Grundversorgung bis hin zu spezialisierten Behandlungen reichen. Das ist ein großes Erbe, das Kempf nun weitertragen wird. Die Patienten können sich auf eine kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität freuen – das ist wohl ein Ziel, das jedem am Herzen liegt.
Ein interessanter Aspekt in diesem Kontext ist der Studiengang „Management in der Gesundheitsversorgung“, der an der Hochschule Fulda angeboten wird. Er richtet sich an Personen mit einer Ausbildung oder einem Studium im Gesundheitswesen, wie Pflegefachkräfte oder Physiotherapeuten. Ziel ist es, die Teilnehmer auf mittlere Führungspositionen im Gesundheitswesen vorzubereiten. Die Flexibilität des Blended Learning-Formats, das Online-Lernen mit Präsenzphasen kombiniert, bietet eine ideale Grundlage für berufliche Weiterentwicklung.
Die Herausforderungen der Zukunft
In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen vor Herausforderungen steht, ist die Rolle von Führungspersönlichkeiten wie Thomas Kempf entscheidend. Mit seinem Hintergrund und seiner Erfahrung wird er sicher in der Lage sein, Innovation und Qualität im Gesundheitswesen voranzutreiben. Das Studium an der Hochschule Fulda vermittelt nicht nur angewandtes Managementwissen, sondern fördert auch den Austausch zwischen Fachleuten. So entsteht ein Netzwerk, das den gesamten Sektor stärkt. Und das ist schließlich genau das, was wir brauchen – zukunftsorientierte Denker, die bereit sind, neue Wege zu gehen.
In jedem Fall wird es spannend sein zu sehen, wie sich die Region Nord unter Kempfs Führung entwickeln wird. Die Herausforderungen sind groß, doch mit einer soliden Basis aus Erfahrung und der Vision für eine bessere Patientenversorgung könnten wir hier Zeugen von großem Wandel werden.