Im Herzen von Pankow, genauer gesagt im Schlosspark Schönhausen, bahnt sich etwas Großartiges an! Nach einer längeren Schließzeit, die im Mai 2025 begann, öffnet das Café „Petit Palais“ unter neuem Namen – „Schönhäuschen“. Es ist schon verrückt, wie schnell die Zeit vergeht, oder? Ein Ort, der so lange für die Öffentlichkeit verschlossen war, steht nun kurz davor, seinen Charme wieder zu entfalten. Und das Beste daran? Die Wiedereröffnung fällt auf ein Wochenende, an dem das Kunstfest im Pankower Schlosspark stattfindet. Kunst und Genuss – das passt doch einfach perfekt zusammen!

Ein wenig Hintergrundinfo gefällig? Das Café war nicht einfach nur ein beliebter Treffpunkt für die Anwohner, sondern war aufgrund eines Streits zwischen dem vorherigen Pächter und der Bundeswehr geschlossen worden. Während dieser Zeit durften nur Bundeswehr-Mitarbeiter in der Kantine speisen – ein bisschen frustrierend für alle anderen, die den köstlichen Kaffee und die feinen Leckereien vermissten. Jens Hahn, der neue Gastronom, hat jedoch große Pläne. Bisher war er nur im internen Betrieb für die Bundeswehr aktiv, aber jetzt möchte er das „Schönhäuschen“ auch für Zivilisten öffnen – zunächst sporadisch, ohne feste Öffnungszeiten. Ein bisschen wie ein Überraschungsei, oder?

Ein neuer Anfang im Schlosspark

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) tut ihr Übriges, indem sie den Außenbereich ihrer Kantine für alle Parkbesucher öffnet. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, um in der frischen Luft zu entspannen und vielleicht den einen oder anderen interessanten Menschen zu treffen. Natürlich bleibt der Kantinenbetrieb für die Bundeswehr vorrangig, aber die Vision von Jens Hahn ist klar: Langfristig könnte es wieder ein reguläres Park-Café geben, abhängig von der wirtschaftlichen Rentabilität. Man darf gespannt sein!

Wenn wir schon beim Thema Bundeswehr sind, werfen wir einen Blick auf die aktuelle Situation am ehemaligen Flughafen Tegel. Hier hat die Bundeswehr die geplante zivile Nachnutzung des Areals gestoppt. Pläne für die Unterbringung geflüchteter Menschen wurden vorerst ausgesetzt – das hat sicherlich viele überrascht. Der Grund? Ein steigender Eigenbedarf an Flächen aufgrund der sicherheitspolitischen Lage und der Vergrößerung der Streitkräfte. In Berlin ist das ein heikles Thema. Der ehemalige Flughafen Tegel war ein Paradebeispiel für die Transformation militärischer Flächen in zivile Zwecke, aber die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass diese Pläne nicht immer reibungslos verlaufen.

Das rund 60 Hektar große Areal soll jetzt Teil einer „strategischen Liegenschaftsreserve“ werden, die im Bedarfsfall wieder militärisch genutzt werden kann. Wer hätte gedacht, dass alte Flughäfen solche Wendungen nehmen können? Die Dauer des Moratoriums ist noch offen, und es wird ein Dialog mit Ländern und Kommunen angestrebt. Das alles hat Auswirkungen auf die Stadtentwicklung im Norden Tegels und zeigt, wie sehr die militärische Nutzung auch im urbanen Raum präsent bleibt.

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Ein bisschen wie im „Schönhäuschen“ – ein Ort voller Geschichte und Zukunftspläne. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, dort einen Kaffee zu genießen, sollte man sie nicht verpassen. Schließlich könnte dieser Ort bald wieder ein beliebter Treffpunkt für die Anwohner werden, umgeben von Kunst und Natur. Ein kleiner Hoffnungsschimmer in einer Zeit, in der viele Veränderungen anstehen.