Drohnen über Pankow: Wenn Supermarkt-Streitigkeiten tödlich enden
In Pankow, genauer gesagt in Rosenthal, ereignete sich am Samstagabend ein Vorfall, der nicht nur die Anwesenden im Supermarkt schockierte, sondern auch die Ordnungshüter auf den Plan rief. Um etwa 20:30 Uhr kam es zu einem bedrohlichen Zusammentreffen zwischen einem 39-jährigen Mann und einem 33-jährigen Supermarkt-Mitarbeiter in der Kastanienallee. Zuvor hatte der ältere Herr, dessen Namen wir hier aus Datenschutzgründen nicht nennen, bereits am Mittag eine hitzige verbale Auseinandersetzung mit dem Mitarbeiter gehabt. Ein Wort gab das andere, und plötzlich zog der Mann eine Schreckschusswaffe und richtete sie auf sein Gegenüber. Was für eine Situation, oder? Glücklicherweise stellte sich ein mutiger Zeuge zwischen die beiden und schaffte es, den Aggressor aus dem Geschäft zu drängen.
Die alarmierte Polizei kam schnell vor Ort und nahm den Waffenträger fest. Was sie dabei entdeckten, war mehr als nur die Schreckschusswaffe; gleich zwei davon fanden die Beamten bei ihm, dazu noch ein Messer und ein kleines Waffenschein. Das war aber noch nicht alles. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Polizisten auf eine kleine Plantage mit mehreren Cannabispflanzen und noch mehr Schusswaffen. Man fragt sich, was in einem Menschen vorgeht, der mit so viel Gefahr und illegalen Substanzen hantiert. Der 39-Jährige kam zunächst in Polizeigewahrsam, durfte aber nach einer Blutentnahme wieder gehen. Damit nicht genug, steht er nun wegen Bedrohung mit Waffen, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und unerlaubtem Anbau von Cannabispflanzen vor Gericht.
Ein Blick über die Grenzen Berlins
Es ist interessant, dass wir nicht nur in Berlin mit solchen Vorfällen konfrontiert werden. Auch in München gab es kürzlich einen ähnlichen Fall, bei dem die Polizei zwei mutmaßliche Drogendealer festnahm. In einer Wohnung im Norden der Stadt fanden die Beamten über acht Kilogramm Rauschgift, darunter Marihuana, Methamphetamin, Amphetamin und sogar Kokain. Die Drogen waren zum Teil in verkaufsfertigen Einzeldosen verpackt – was für ein geschäftstüchtiger Ansatz! Außerdem stießen die Polizisten auf mehrere waffenähnliche Gegenstände, die ein wenig an die Filmszenen aus Actionstreifen erinnerten.
Ursprünglich wollte die Polizei einen Haftbefehl vollstrecken, doch die gesuchte Person öffnete nicht. Nachbarn berichteten von Cannabis-Pflanzen in der Wohnung, was schließlich zur Erlaubnis für den Zutritt führte. Neben den Drogen fanden die Ermittler auch Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich. Die beiden Männer, 24 und 33 Jahre alt, sitzen nun in Untersuchungshaft. Man könnte fast meinen, sie hätten es sich zu leicht gemacht – denn die Mindeststrafe für bewaffneten Rauschgifthandel beträgt ganze fünf Jahre Gefängnis.
Solche Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die gegenwärtige Situation in unseren Städten. Es ist erschreckend, dass sowohl in Berlin als auch in München Menschen mit Waffen und Drogen aufeinander treffen. Wo bleibt da die Sicherheit für die Bürger? Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, um solche Bedrohungen zu entschärfen. Und während wir über solche Themen sprechen, bleibt die Frage: Was kann getan werden, um ein sichereres Umfeld für alle zu schaffen? Vielleicht sind es nicht nur die Gesetze, die geändert werden müssen, sondern auch die Einstellung der Menschen zueinander. Doch das ist ein anderes Thema.
