In Neukölln, wo die Straßen mit Geschichten gepflastert sind und das Leben pulsiert, stehen die TOXISCHEN POMMES bereit, um die Berliner Bühnen zu erobern. Diese einzigartige Gruppe parodiert auf erfrischende Weise gesellschaftliche Phänomene und entlarvt die Absurditäten unserer Zeit. Wer denkt, Kabarett sei nur etwas für alte Leute mit Zylinder und Monokel, der wird hier eines Besseren belehrt!
Aktuell sind sie mit ihrem zweiten Solobühnenprogramm »Wunschlos unglücklich« unterwegs. Und das, oh Wunder, ist nicht das übliche Geschwafel, das man sich im Theater anhören muss! Vielmehr geht es um eine Marxistin und linke Aktivistin, die über den Erbschaftsfall einer Altbauwohnung nachdenkt und ihre Überzeugungen hinterfragt. Eine spannende Mischung aus Humor und kritischem Denken erwartet die Zuschauer. Und das Beste daran? Das Stück ist sogar für Menschen gemacht, die nichts von Theater halten! Also, keine Ausreden mehr!
Ein Blick in die Zukunft
Die TOXISCHEN POMMES haben eine aufregende Zeit vor sich. 2024 wird ihnen der österreichische Kabarettpreis verliehen, und 2025 folgt der Bayerische Kabarettpreis. Das ist ganz schön was! Solche Auszeichnungen sind nicht nur ein Ritterschlag, sondern auch ein Zeichen dafür, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Ihre Auftritte erstrecken sich über verschiedene Bühnen im deutschsprachigen Raum. Wer also denkt, er oder sie kann die POMMES nicht live erleben, der irrt!
Der Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, ist der Ort, an dem die Magie beginnt. Hier wird Theater zu einem Erlebnis, bei dem das Publikum lacht, nachdenkt und vielleicht sogar seine eigenen Überzeugungen hinterfragt. Und das ist erst der Anfang! Im Jahr 2024 wird ihr Debütroman »Ein schönes Ausländerkind« bei Zsolnay erscheinen. Das wird ein weiterer spannender Beitrag zur kulturellen Landschaft Berlins.
Eine Tradition voller Widersprüche
Kabarett hat eine lange Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Damals zogen die ersten Kabarettisten, mit ihren oft scharfsinnigen und manchmal beleidigenden Chansons, ein Publikum an, das aus Intellektuellen und Aristokraten bestand. Namen wie Aristide Bruant und Yvette Guilbert sind nur einige der Talente, die das Kabarett geprägt haben. Bruant, berühmt geworden durch ein Plakat von Henri de Toulouse-Lautrec, betrieb das Lokal ‚Mirliton‘ und war bekannt für seine sozialkritischen Texte.
In einer Zeit, in der viele versuchen, die bestehende Weltordnung zu hinterfragen, sind die TOXISCHEN POMMES genau das, was wir brauchen. Sie schaffen einen Raum, in dem Kunst und Kultur lebendig werden und zum Nachdenken anregen. Es ist ein bisschen so, als ob sie die Tradition des Kabaretts in die heutige Zeit transportieren und gleichzeitig neue Wege beschreiten. Ihre Kunst ist nicht nur Unterhaltung, sie ist eine Einladung zum Dialog – und das ist genau das, was die Berliner Bühne braucht!