Heute ist der 22.06.2026 und das Berliner Prinzenbad hat wieder geöffnet – na endlich! Nach einem kleinen, aber ziemlich unerfreulichen Vorfall mit einem Kabelbrand in einem Schaltschrank für die Wasseraufbereitung konnte die beliebte Badeoase im Herzen Kreuzbergs wieder in Betrieb genommen werden. Am Montagmorgen öffnete das Bad um 7 Uhr, und die ersten Sonnenanbeter strömten fröhlich herein. Doch kaum war der erste Spritzer Wasser versprüht, wurden die Badegäste um 9 Uhr plötzlich aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Tja, das war’s dann erstmal mit dem Planschen!

Der Grund für die Schließung war ein Kabelbrand, der die Hauptsicherung der Wasseraufbereitung lahmlegte. Komischerweise konnte die Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) einen Blitzeinschlag als mögliche Ursache nicht bestätigen. Reparaturarbeiten haben sofort begonnen, und die Verantwortlichen gaben bekannt, dass die aktuelle Lösung nur temporär ist. Das klingt ja fast nach einem Abenteuer, oder? Am Montag galt ein Limit von 1600 Badegästen, was die Situation ein wenig entspannte.

Vorsichtige Rückkehr ins Prinzenbad

Am Nachmittag, genauer gesagt um 14 Uhr, öffnete das Freibad erneut seine Pforten – sicher ein großer Jubel unter den Wasserratten! Doch Vorsicht ist geboten. Am Dienstag bleibt das Bad geschlossen, bis die endgültigen Bauarbeiten abgeschlossen sind. Da bleibt uns nichts anderes übrig, als die Daumen zu drücken, dass die Techniker schnell vorankommen und alles bald wieder in Ordnung ist. Das Columbiabad in Neukölln hat übrigens ebenfalls mit technischen Problemen zu kämpfen und öffnet erst am 3. Juli. Man fragt sich, ob das Wasser in Berlin ein Eigenleben führt!

Inmitten dieser technischen Turbulenzen stellt sich die Frage nach der Personalsituation in den Berliner Bädern. Die DGfdB R 94.05 hat einiges zu sagen, wenn es um die Anwesenheit von Fachkräften geht. Es wird diskutiert, ob eine ständige Anwesenheit wirklich notwendig ist oder ob Aufgaben auch von anderen Personen übernommen werden können. In vielen Fällen ist nur eine Fachkraft im Bad anwesend, was die Betriebsaufsicht und Sicherheit betrifft. Das klingt nach einer Herausforderung, vor allem wenn ein Bad wie das Prinzenbad mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

Die Richtlinie erlaubt es, dass “Nichtfachkräfte” unter Aufsicht arbeiten können, was die Flexibilität erhöht, aber auch Fragen aufwirft. Wer kümmert sich um die Sicherheit, wenn nur eine Fachkraft anwesend ist? Die Verantwortung lastet schwer auf den Schultern der wenigen, die sich um die schwimmenden Besucher kümmern. Das alles zeigt, wie wichtig qualifiziertes Personal ist, um solche Probleme zu bewältigen und die Badegäste sicher durch die Sommermonate zu bringen.

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In jedem Fall bleibt zu hoffen, dass das Prinzenbad bald wieder ohne Einschränkungen besucht werden kann – die Berliner und Berlinerinnen haben es sich verdient, im kühlen Nass zu entspannen! Bis dahin heißt es: Geduld haben und auf die nächste Möglichkeit warten, das Wasser spritzen zu lassen. Vielleicht wird es ja ein richtig heißer Sommer, und dann sind wir alle froh, wieder schwimmen zu können.

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