In Neukölln ist es heute Morgen richtig turbulent zugegangen. Die S-Bahn Berlin hat die gesamte Situation auf den Linien S41, S42, S46 und S47 auf den Kopf gestellt. Der Grund? Eine ernsthafte Störung durch Reparaturarbeiten an einem Stellwerk im Bereich des Bahnhofs Südkreuz. Das wurde um 6.09 Uhr am Freitagmorgen offiziell bekannt gegeben. Jetzt stehen die Züge auf der Strecke zwischen Treptower Park/Baumschulenweg und Westend still – und das lässt die Pendler ganz schön ins Schwitzen.

Die nördliche Hälfte des Rings fährt zwar nach Plan, aber die südliche Verbindung über Neukölln und Südkreuz ist einfach mal weg. Das bedeutet, dass die Linie S41 im Zehn-Minuten-Takt zwischen Westend und Treptower Park über Gesundbrunnen und Ostkreuz verkehrt, während die S42 in die andere Richtung von Treptower Park über Ostkreuz und Gesundbrunnen bis Westend fährt – auch alle zehn Minuten. Für die S46 sieht es düster aus: Sie fährt nur noch zwischen Königs Wusterhausen und Schöneweide, und das im 20-Minuten-Takt. Die S47 pendelt weiterhin zwischen Spindlersfeld und Schöneweide. Also, das ist alles andere als ideal, wenn man auf die S-Bahn angewiesen ist!

Rund um die Störungen

Und als ob das nicht schon genug wäre, kamen am Montag noch größere Einschränkungen hinzu. Ein defektes Stellwerk sorgte für Verspätungen und Ausfälle auf mehreren S-Bahn-Linien, darunter die Stadtbahn-Linien S3, S5 und S75. Der Zugverkehr auf der Ringbahn zwischen Südkreuz und Tempelhof war ebenfalls unterbrochen. Klar, das sorgt für Frust, wenn man gerade einen wichtigen Termin hat oder einfach nur nach Hause will. Die Linien S41, S42, S45 und S46 sind jedoch mittlerweile wieder nach Fahrplan unterwegs, was zumindest ein kleiner Lichtblick ist.

Was ist mit den anderen Linien? Na ja, auch die Nord-Süd-Verbindung ist betroffen, dort gibt es Ausfälle und Verspätungen auf den Linien S1, S2, S25, S26, S46, S8 und S85. Daher ist es ratsam, etwas mehr Zeit einzuplanen, wenn man unterwegs ist. Die Weichenreparatur am Bahnhof Gesundbrunnen könnte zwar abgeschlossen sein, aber die Auswirkungen sind noch lange nicht überwunden – besonders betroffen ist die Linie S5, die zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg nicht verkehrt, und die S75, die nur im 20-Minuten-Takt fährt. Das ist schon eine ganz schön knifflige Situation für die Fahrgäste.

Ein Blick in die Zukunft

Die S-Bahn entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten, aber wie lange diese Störungen noch andauern? Das bleibt ungewiss. Manchmal kommt es einem so vor, als ob die Bahnen ihre eigenen Pläne haben. Wie zum Beispiel die U3, die aufgrund von Betriebsstörungen zwischen Krumme Lanke und Breitenbachplatz nicht fährt. Man fragt sich, ob es nicht ein bisschen zu oft zu solchen Unterbrechungen kommt. Komischerweise scheinen die Fahrgäste oft mehr Geduld zu haben als die Bahn selbst.

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Die Lage bleibt angespannt, und die Berliner sind es gewohnt, sich auf unerwartete Veränderungen im S-Bahn-Verkehr einzustellen. Bleiben Sie also wachsam und planen Sie Ihre Reisen gut durch. In der großen Stadt heißt es oft: Flexibilität ist der Schlüssel – und ein bisschen Gelassenheit schadet auch nicht!

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