Preisschock im Freibad: Familien kämpfen gegen die Berliner Hitzewelle
Heute ist der 20.06.2026 und in Neukölln brutzelt die Sonne bei knappen 33 Grad. Während die Berliner Hitzewelle das Stadtleben auf den Kopf stellt, sehnen sich viele nach einer erfrischenden Abkühlung. Freibäder sind der Ort der Wahl, um dem Glutofen im Freien zu entfliehen. Doch ein Blick auf die Eintritts- und Gastronomiepreise in Berlins Freibädern sorgt für stirnrunzelnde Gesichter – ein Preisschock, der viele Familien ins Schwitzen bringt!
Die Preise sind in den letzten Jahren ordentlich gestiegen. Anscheinend sind drei von vier getesteten Freibädern als teuer eingestuft worden. Nehmen wir das Kombibad Seestraße in Wedding – dort kostet ein Tagesticket in der Kategorie 2 satte 6,50 Euro. Für eine Familie mit mindestens drei Personen wird ein Familienticket für 12 Euro fällig, und jedes weitere Kind ab fünf Jahren schlägt mit 1,50 Euro zu Buche. Und wenn der Hunger kommt? Ein Flammkuchen Salami für 12,90 Euro und Sucuk Flammkuchen für 17,90 Euro – das kann schnell ins Geld gehen! Mit vier Flammkuchen und vier Colas kommt eine vierköpfige Familie auf stolze 76,30 Euro. Da fragt man sich schon, wie viele Familien so einen Tag im Freibad überhaupt noch genießen können.
Die Preise im Detail
Das Sommerbad Humboldthain hat auch nicht wenig zu bieten – ein Tagesticket in Kategorie 1 schlägt mit 7 Euro zu Buche, das Familienticket kostet 13 Euro. Und der Hunger? Kleine Portion Pommes für 4 Euro, große für 6 Euro und eine Currywurst mit Pommes für 8 Euro. Das Gesamtpaket für eine vierköpfige Familie beläuft sich auf 58,50 Euro. Das Freibad Pankow bietet sich ebenfalls an: Hier gibt es kleine Portion Pommes für 4,50 Euro und Cola für 2,50 Euro – die Gesamtkosten für eine Familie belaufen sich auf 55,50 Euro. Das Sommerbad Kreuzberg ist mit 13,50 Euro für eine Familie und Pommes für 3,20 Euro ein wenig günstiger, aber auch hier kommt man auf 38,10 Euro. Die Gastronomie in den Freibädern wird an externe Pächter vergeben, die die Preise selbst festlegen. Na, Prost Mahlzeit!
Ehrlich gesagt, man fragt sich, ob sich das viele Familien überhaupt noch leisten können. Freibadbesuche werden zunehmend als Luxus für normal- oder geringverdienende Familien angesehen. Wo bleibt da der Spaß? Wo bleibt die Freude am gemeinsamen Schwimmen und Entspannen? Da stellt sich die Frage: Sind wir wirklich bereit, so tief in die Tasche zu greifen, um einen Tag im Wasser zu verbringen?
Die Sommerhitze hat Berlin fest im Griff, und während die Temperaturen steigen, scheinen auch die Kosten für einen erfrischenden Tag am Wasser in schwindelerregende Höhen zu schießen. Wenn der Schweiß läuft und die Kinder quengeln, wird der Freibadbesuch schnell zur finanziellen Belastung. Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt Berlin auf diese Entwicklung reagiert und die Freibadpreise überdenkt. Denn das letzte, was wir brauchen, ist eine Hitzewelle, die nicht nur unsere Körper, sondern auch unsere Geldbeutel auslaugt.
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.
