Inmitten der pulsierenden Gropiusstadt in Neukölln hat sich etwas ganz Besonderes zusammengebraut: Der temporäre Teepavillon „Gropius to Go – Tischlein Deck Dich“ öffnete am 17. Juni 2026 seine Türen. Die Künstlerinnen Nuray Demir und Pia Lanzinger laden hier die Nachbarschaft zu einem regen Austausch bei einer Tasse Tee ein. Ein Ort, an dem Gespräche über Freundschaft, Fürsorge und Vertrauen nicht nur gewünscht, sondern sogar gefördert werden. Es ist ein bisschen wie ein großes Nachbarschaftsfest, das man einfach nicht verpassen sollte!

Der Pavillon, liebevoll auf dem neu gestalteten Pavillonplatz im Grünzug Gropiusstadt platziert, hat jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die Idee? Die Stimmen und Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner stehen im Mittelpunkt, und jeder kann seine Vorstellungen in dieses künstlerische Projekt einbringen. Wie schön ist das denn? Wenn Kunst nicht nur in Museen und Theatern stattfindet, sondern mitten im Leben, unter freiem Himmel!

Ein buntes Programm für alle Sinne

Das Programm im Teepavillon ist abwechslungsreich und spannend. Am 26. Juni, um 18 Uhr, beginnt die partizipative Performance „Als meine Migrant Mama mir zeigte, dass …“. Schaut vorbei und lasst euch von den Geschichten der Künstlerinnen und der Community berühren! Ein paar Tage später, am 1. Juli, wird es dann richtig spannend mit einer traditionellen koreanischen Teezeremonie, geleitet von der wunderbaren Iden Sungyoung Kim. Und wer Lust auf Bewegung hat, der kann am 3. Juli an einer Tanzstunde mit Rebecca Jefferson teilnehmen. Ein bisschen Tanz, ein bisschen Tee – klingt nach der perfekten Mischung!

Das große Finale wird dann am 10. Juli mit einem Konzert von Derya Yıldırım eingeläutet. Und als krönenden Abschluss erwartet die gesamte Nachbarschaft im September ein gemeinschaftliches Open-Air-Dinner, bei dem man sich über die Erlebnisse austauschen kann. So wird aus einem einfachen Teepavillon ein Ort des Miteinanders – einfach klasse!

Ein Projekt mit Weitblick

Das gesamte Vorhaben ist Teil der Initiative „Gropius’ Kulturinseln“, die durch das EU-Programm „KUBIST“ sowie die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert wird. Hier wird ganz klar ein Zeichen für kulturelle Teilhabe gesetzt! Denn seit den 1960er Jahren haben sich Kunstprojekte im öffentlichen Raum zunehmend etabliert, um den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen und spezifische Communities einzubeziehen. „Gropius to Go“ ist genau das – ein Ort, der nicht nur Künstlerinnen und Künstler, sondern auch die Nachbarschaft zusammenbringt.

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Kunst ist nicht nur das, was in Galerien und Museen geschieht. Sie kann auch auf den Straßen und Plätzen stattfinden, wo Menschen zusammenkommen, um zu diskutieren, zu lachen und sich auszutauschen. So entstehen Räume für Reflexion über persönliche sowie gesellschaftliche Themen. Die Teepavillon-Initiative ist ein Beispiel dafür, wie Kunst und Nachbarschaft miteinander verwoben werden können – und das auf eine ganz charmante und einladende Art und Weise.

Also, schnappt euch eine Tasse Tee und lasst euch von der kreativen Energie der Gropiusstadt mitreißen! Es gibt viel zu entdecken und zu erleben. Die Kunst hat einen neuen, lebendigen Ort gefunden!

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