In Berlin tut sich was! Der Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau hat seine Aufwartung gemacht und startet ein spannendes Projekt mit dem klangvollen Namen „VegWERT“. Am 25. November 2026 ist es so weit – alle, die sich in der Landwirtschaft, Verarbeitung, im Handel oder der Gemeinschaftsverpflegung tummeln, sind herzlich eingeladen, bei den kostenlosen Auftaktveranstaltungen dabei zu sein. Der berühmte Ort? Berlin-Mitte, und das Ganze findet von 11:00 bis 16:00 Uhr statt. Wer jetzt neugierig ist, sollte sich sputen, denn der Anmeldeschluss ist bereits am 18. November 2026!

Im Fokus dieser Veranstaltungen steht der Aufbau regionaler biozyklisch-veganer Wertschöpfungsketten. Aber was bedeutet das konkret? Es geht darum, neue Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Ein Highlight des Tages wird der fachliche Impuls von Dr. Susanne von Münchhausen von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sein. Sie wird spannende Einblicke in die Thematik „Aufbau von wertebasierten Lieferketten für regionale Lebensmittel“ geben. Und nach dem ganzen Fachsimpeln gibt’s dann ein gemeinsames Mittagessen – eine gute Gelegenheit zum Networking!

Leipzig ruft ebenfalls!

Und wer denkt, das wäre alles, der irrt! Auch Leipzig wird nicht leer ausgehen. Am 9. Dezember 2026 – ebenfalls von 11:00 bis 16:00 Uhr – gibt es dort eine Veranstaltung im URBN JUNGLE. Hier wird ein Impuls zu Wertschöpfungsketten und Innovationen in der Lebensmittelbranche gegeben. Details zu den Referenten stehen noch aus, aber die Vorfreude ist bereits spürbar. Hier ist der Anmeldeschluss der 2. Dezember 2026.

Das Projekt „VegWERT“ läuft seit dem 1. März 2026 und wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) gefördert. Damit wird nicht nur die Entwicklung biozyklisch-veganer Produkte vorangetrieben, sondern auch Beratungs- und Qualifizierungsangebote geschaffen. Der Förderkreis vernetzt dazu landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeitungsunternehmen und Handelsakteur:innen. Man könnte fast sagen, es brodelt im Kessel der Innovation!

Ein Blick in die Zukunft

Doch was genau ist überhaupt biozyklisch-veganer Anbau? Diese Form des Anbaus schließt tierische Exkremente und Schlachtabfälle als Dünger aus und setzt auf rein pflanzliche Grundlagen. Es wird Wert auf Artenvielfalt, gesundes Bodenleben und die Schließung organischer Stoffkreisläufe gelegt. Die Biozyklisch-Veganen Richtlinien gelten seit 2017 als globaler Standard für veganen Ökolandbau. Und die ersten Betriebe in Deutschland und anderen europäischen Ländern sind bereits zertifiziert – ein gutes Zeichen für die Zukunft!

Die Verbindung von ökologischer und regionaler Produktion ist nicht nur ein Trend, sondern wird als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung angesehen. Die Vernetzung und Förderung lokaler Akteur:innen stärkt nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern auch die Wirtschaft im ländlichen Raum. Kurze Transportwege und die Förderung der Kulturlandschaft sind ökologische Vorteile, die sich nicht von der Hand weisen lassen.

Wer an den Veranstaltungen nicht teilnehmen kann, muss nicht verzweifeln. Projektleiterin Alina Gieseke steht auch für Betriebe zur Verfügung, die Interesse an biozyklisch-veganem Anbau haben. Es gibt zahlreiche Angebote, darunter kostenlose Online-Betriebsberatungssprechstunden und eine regelmäßige Online-Veranstaltungsreihe zu biozyklisch-veganem Anbau, die den Austausch zwischen Fachleuten und Interessierten fördert.

In einer Welt, die immer mehr nach nachhaltigen Lösungen sucht, ist der vegane Anbau ein Lösungsansatz, der nicht nur umweltfreundlich, sondern auch zukunftsweisend ist. Bleiben wir gespannt, welche neuen Produkte und Kooperationen aus diesen Initiativen hervorgehen werden!