Hertha BSC feiert historische Aufstiege und Geburtstagsfreuden im Oktober
Der Oktober ist fast vorbei und in Berlin gibt es wieder einen Grund zum Feiern. An einem Freitag – genau genommen am 28. Oktober – feierte Aurelia Haesler ihren 24. Geburtstag. Seit diesem Jahr spielt sie in der ersten Frauenmannschaft von Hertha BSC und hat die Mädels bis zum Aufstieg 2026 begleitet. Ein ganz besonderer Moment für sie war das erste Zweitligator der Hertha-Frauen, das sie im Heimspiel gegen den 1. FC Köln II erzielte. Bravo, Aurelia!
Und nicht nur sie hat Grund zu feiern. Am gleichen Tag wird auch Peter Pekarík 40 Jahre alt. Der Außenverteidiger, der 2012 vom VfL Wolfsburg zu Hertha wechselte, hat sage und schreibe 231 Pflichtspiele für die Profis absolviert. Er hat nicht nur sechs Tore erzielt, sondern auch 13 Vorlagen gegeben. Nach seinen Stationen in Žilina und Dynamo Budweis kehrte er in der Saison 2025/26 als Spieler der U23 zurück und hat dort auch schon wieder 16 Einsätze in der Regionalliga Nordost gesammelt. Ein echter Herthaner durch und durch!
Ein weiterer Geburtstag im Kreis der Herthaner
Am Donnerstag feierte Malik Fathi seinen 43. Geburtstag. Der gebürtige Berliner startete 2001 in Herthas Nachwuchs und debütierte 2003 bei den Profis. Mit 148 Einsätzen, fünf Toren und neun Vorlagen kann sich auch seine Bilanz sehen lassen. Nach seiner aktiven Zeit war er von 2019 bis 2023 in verschiedenen Trainerfunktionen in Herthas Akademie tätig, um dann beim VfB Stuttgart als Co-Trainer durchzustarten.
Ein weiterer wichtiger Geburtstag fiel auf Mittwoch, als Andy Anson OBE, Aufsichtsratsmitglied der Hertha BSC KGaA, seinen 62. feierte. Seit April 2025 ist er Teil des Gremiums und bringt seine Expertise in die Vereinsführung ein.
Hertha und WBM für mehr Bewegung
Am Dienstag wurde die Zusammenarbeit zwischen Hertha BSC und der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH bekannt. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Kinder mehr Bewegung bekommen. Rund um das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld gab es ein spannendes Spieltagscamp, bei dem Plätze verlost wurden. Kinder von Mietern und Mitarbeitenden konnten ihre Schusskraft testen und Preise am Glücksrad gewinnen. Und was soll ich sagen? Hertha gewann das Heimspiel gegen Bielefeld. Ein schöner Tag für die kleinen Herthaner!
Und während wir von kleinen Herthanern sprechen, 44 Kinder des Arminia-Kidsclubs trafen auf 25 Teilnehmer des Hertha-Kidsclubs. Das gemeinsame Programm startete mit einer Trainingseinheit, einer Quizrunde und natürlich einem Pizzaessen. Wer kann da schon widerstehen? Am Spieltag gab es sogar eine Stadionführung für die Kids aus Bielefeld – und natürlich liefen je elf Kinder beider Clubs mit ihren Mannschaften ins Olympiastadion ein. Ein unvergesslicher Tag für alle!
Der Montag brachte dann die Eröffnung der Weihnachtswelt im Hertha-Onlineshop und in den Fanshops. Adventskalender mit Kinder-Bueno-Minis und Fairtrade-Schokolade sind nur der Anfang. Außerdem gibt es eine Ticketaktion für das U23-Heimspiel am 8. November. Beim Kauf eines Tickets kann eine weitere Karte kostenlos hinzugebucht werden. Ich sag’s euch, das wird ein toller November!
Ein historischer Aufstieg
Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte ist der Aufstieg der Frauenmannschaft in die 2. Bundesliga. Nachdem die Herthanerinnen im Rückspiel gegen den 1. FC Saarbrücken zwar mit 2:3 verloren, war der 4:1-Sieg im Hinspiel der Schlüssel zum Erfolg. Vor 4.203 Zuschauern im Stadion auf dem Wurfplatz feierten die Spielerinnen nach dem Spiel auf dem Rasen, als ob sie gerade den Weltmeistertitel gewonnen hätten. Am Ende zählt nicht nur der Sieg, sondern auch die Freude und der Zusammenhalt, den sie erleben durften.
Der Cheftrainer der Frauenmannschaft, Manuel Meister, äußerte sich nach dem Aufstieg und sprach von Demut und der tollen Leistung seines Teams. Ein Aufstieg, der nicht nur für die Spielerinnen, sondern auch für die Fans von Hertha BSC ein Grund zur Freude ist. Der Verein hat mit der Übernahme der Frauenmannschaften und Spielrechte von Hertha 03 Zehlendorf im Sommer 2023 einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht. Von der Regionalliga Nordost in die 2. Bundesliga – das ist schon ein ganz schöner Sprung!
In der Saison 2025/26 haben die Herthanerinnen also die Möglichkeit, sich in einer höheren Liga zu beweisen. Und wer weiß, vielleicht können sie ja auch bald in der Frauen-Bundesliga auftrumpfen. Die Zukunft sieht rosig aus!
