Gizem Emre: Berlins schillernde Seele zwischen Schauspiel und Café-Kultur
Berlin, die Stadt, die niemals stillsteht – hier lebt und arbeitet die talentierte Schauspielerin Gizem Emre. Bekannt geworden durch ihre Rollen in Komödien wie „Fack Ju Göthe“ und der Action-Serie „Alarm für Cobra 11“, hat sie sich längst einen Namen gemacht, der über die Grenzen der Hauptstadt hinaus hallt. Doch trotz internationalen Erfolgen ist und bleibt Berlin ihre Heimat, ein Ort, den sie tief im Herzen trägt. Kürzlich gönnte sich die 31-Jährige einen Kurzurlaub in ihrer geliebten Stadt, um den Trubel des Alltags hinter sich zu lassen.
Gizem Emre, in Kreuzberg aufgewachsen und heute in Charlottenburg wohnhaft, übernachtete in einem kleinen Hotel, das sie mit dem Fahrrad erreichen konnte. Während ihrer „Staycation“ ließ sie ihr Smartphone beiseite und entschied sich dafür, die Zeit analog zu genießen. „Ich habe meine Hood mit neuen Augen gesehen“, beschreibt sie ihre Erlebnisse. Dabei kam sie auch ins Gespräch mit der Morgenpost über ihre Liebe zur Hauptstadt und die Ehre, das Cover der ersten deutschen Ausgabe des „Hollywood Reporter“ im Herbst 2025 zu zieren.
Vom Set ins Café
Die Schauspielerei ist für Emre nicht nur Beruf, sondern eine Leidenschaft, die sie seit ihrem neunten Lebensjahr begleitet. Über Coaching in Berlin-Dahlem fand sie ihren Weg ins Schauspiel und begann 2013 mit ihren ersten Film- und TV-Auftritten. Sie hat nie den Wunsch geäußert, berühmt zu sein; für sie zählt das Schauspiel, das sie als ihre Berufung betrachtet, nicht die Ruhmblase. Aktuell ist sie auch als Unternehmerin aktiv: Im Jahr 2019 übernahm sie das Café „Refinery High End Coffee“ in Mitte, wo sie als „Gute-Laune-Coach“ fungiert und sich aktiv um den täglichen Betrieb kümmert.
Ihr Vater unterstützt sie als Direktor des Cafés, und gemeinsam setzen sie auf lokale Röstereien wie Bonanza und Populus für die Kaffeeversorgung. Emres Leidenschaft für Kaffee ist unverkennbar, und sie lernt ständig die Feinheiten der Kaffeezubereitung. Wenn sie nicht hinter der Theke steht, stöbert sie in Vintage-Boutiquen – ein kleines Hobby, bei dem sie allerdings ungern Kleidung anprobiert. Das asiatische Essen hat es ihr besonders angetan, und während sie süße Snacks eher meidet, sind deftige Speisen wie Pommes ganz nach ihrem Geschmack.
Ein Leben im Gleichgewicht
Um den Stress des hektischen Lebens zu bewältigen, praktiziert sie Yoga und Meditation. Auf ihrem Instagram-Profil, wo sie über 200.000 Follower hat und als Influencerin aktiv ist, teilt sie Einblicke in ihren Alltag und ihre Gedanken. Gizem ist in Hochglanzmagazinen wie der „Vogue“ oft zu sehen, doch sie bezeichnet sich nicht als Fashion-Ikone. Vielmehr liebt sie es, Mode in ihre Rollen einzubringen und zieht im Alltag bequeme Kleidung vor.
Ihre aktuellen Projekte umfassen unter anderem einen Kurzfilm, der bald in Zusammenarbeit mit einem Fashion-Magazin veröffentlicht wird. In der ZDF-Serie „Crystal Wall“ arbeitet sie mit Designern aus Paris zusammen. Trotz all der Premierenfeiern und dem Glanz der Filmwelt hat sie nie darüber nachgedacht, aus Berlin wegzuziehen. „Die Stadt hat so viele Facetten. Ich liebe es, hier zu sein“, sagt sie und beschreibt Berlin als ihren Kraftort.
Gizem Emre verkörpert damit nicht nur die Vielschichtigkeit Berlins, sondern auch die Balance zwischen Schauspielerei und Unternehmertum. Ein Lebensstil, der für viele als inspirierend gilt und zeigt, wie man in einer Stadt voller Möglichkeiten seine eigenen Wege finden kann. Die Verbindung zu ihrer Heimatstadt bleibt eine Konstante in ihrem Leben, und das wird auch in Zukunft so bleiben.
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