Die Schleifähre „Missunde III“ – die Verbindung zwischen den charmanten Gemeinden nördlich des Schlei-Meeresarms und den lebhaften Städten Eckernförde und Kiel – ist vorübergehend außer Betrieb. Betroffen sind Pendler und Reisende, die die Fähre für ihre täglichen Fahrten nutzen. Ein beschädigter Antriebsriemen sorgt dafür, dass die Fähre voraussichtlich bis zur Mitte des kommenden Monats, also bis Juni, im Hafen bleiben wird. Man fragt sich natürlich, wie es dazu kam. Nun ja, der Antriebsstrang wurde von einer Fachfirma untersucht, um mögliche strukturelle Fehler zu identifizieren. Das klingt nach einer Menge Arbeit!

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, der für die Fähre verantwortlich ist, steht in ständigem Austausch mit der Werft Hermann Barthel, die die „Missunde III“ ursprünglich in die Wasserwelt entlassen hat. Schön und gut, aber das ist nicht alles. Die Lindaunisbrücke über die Schlei hat ebenfalls ihre Pforten für Autos und Züge geschlossen. Das bedeutet, dass die Pendler die Schlei weiträumig umfahren müssen, was nicht nur Zeit, sondern auch Geld kostet – vor allem angesichts der hohen Kraftstoffpreise. Ein ständiges Auf und Ab, könnte man sagen. Wenn man bedenkt, dass die Fähre erst Ende April, nach einer Verzögerung von zwei Jahren, ihren Betrieb aufnahm, ist das ganz schön frustrierend.

Umbauarbeiten stehen bevor

Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Die „Missunde III“ wird in naher Zukunft auf einer Kieler Werft umfassend überarbeitet. Ein Umbau, der voraussichtlich 1,3 Millionen Euro kosten wird! Ja, das ist kein Pappenstiel. Die Arbeiten sollen im Oktober 2025 beginnen, und wir dürfen dann darauf hoffen, dass die Fähre ab April 2026 wieder über die Schlei zwischen Brodersby und Kosel pendelt. Ein Lichtblick, wenn man so möchte.

Der Grund für diesen großen Umbau sind technische Probleme, die beim Betrieb aufgetreten sind. Um die Sicherheit und Handhabung der Fähre bei schwierigen Wetterbedingungen zu verbessern, sind Nachrüstungen von Querstrahlrudern geplant. Momentan ist die ältere Dieselfähre „Missunde II“ im Einsatz, aber die kann nicht wirklich mit ihrer modernen Schwester konkurrieren. Die „Missunde II“ pendelt zwischen Brodersby und Kosel, während die „Missunde III“ nicht in der Lage ist, sicher anzulegen. Man fragt sich, wie alles zusammenhängt und ob die Menschen geduldig bleiben, während sie auf die „Missunde III“ warten.

Ein Blick in die Zukunft

Was die Lage am Wasser betrifft, so gibt es auch andere interessante Entwicklungen. Rinder aus Nordfriesland werden im Mai auf Hallig Gröde auf die saftigen Salzwiesen gebracht. Diese Rinder spielen eine wichtige Rolle im Küstenschutz – ganz schön clever, oder? Der Transport erfolgt mit dem Spezialschiff „Norderhever“, das normalerweise für Ölbekämpfung eingesetzt wird. Kurios, wie sich die Prioritäten manchmal verschieben! Die Umrüstung des Schiffs zum Viehtransporter wurde von der Mannschaft unter Schiffsführer Martin durchgeführt. Und die Überfahrt dauert knapp 90 Minuten durch den wunderschönen Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Da kann man nur träumen!

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Die Entwicklungen rund um die „Missunde III“ und die Schlei zeigen, wie wichtig die Verbindung zwischen den Gemeinden ist und wie sehr die Menschen auf die Fähre angewiesen sind. Mal sehen, wie sich alles weiterentwickelt. Wir bleiben auf dem Laufenden!