Am 5. März 2026 öffnet die 60. Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin ihre Pforten, und die Vorfreude ist förmlich greifbar! Inmitten des bunten Treibens wird Mecklenburg-Vorpommern, das oft als Geheimtipp unter den deutschen Urlaubszielen gilt, mit einer neuen Tourismusgesellschaft auftrumpfen. Peter Kranz, der das Landesmarketing 15 Jahre lang geleitet hat, übernimmt die Zügel dieser neuen Initiative und will die Region international ins Rampenlicht rücken. Es wird höchste Zeit – derzeit kommen nur 3-4 % der Urlauber aus dem Ausland. Ein Mangel, den Kranz und sein Team unbedingt beheben wollen!

Die Region hat viel zu bieten: Weltkulturerbestädte wie Schwerin, traumhafte Küstenlandschaften und aufregende Events wie das Airbeat-Festival oder die Sail GP in Sassnitz ziehen Einheimische und Touristen an. Das Ziel ist klar: die Attraktivität Mecklenburg-Vorpommerns steigern und internationale Gäste aus Skandinavien, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Polen anlocken. Der Staatssekretär Jochen Schulte hat das Potenzial der Region erkannt und spricht von einer vielversprechenden Zukunft.

Verkehrsanbindung als Herausforderung

Doch es gibt auch Stolpersteine auf dem Weg zum internationalen Erfolg. Michael Steuer von der Usedom-Tourismusgesellschaft hebt die unzureichende Anbindung der Region auf Straße, Schiene und Luft hervor. Das ist schon ein wenig frustrierend! Ab 2026 sollen jedoch neue Flugverbindungen vom Regionalflughafen Heringsdorf nach Südeuropa ohne Unterbrechung bis Ende Oktober existieren. Das könnte helfen, die Region besser zu vernetzen und mehr internationale Gäste zu gewinnen.

Ein weiteres Highlight der ITB wird ein tourismuspolitisches Frühstück am letzten Messetag sein, bei dem sich Branchenvertreter und politische Entscheidungsträger vernetzen können. Eine spannende Gelegenheit, die Zusammenarbeit zu fördern! Die neue Tourismusgesellschaft wird ab dem 1. Januar 2026 die Aufgaben des bisherigen Tourismusverbands übernehmen und plant die Eröffnung neuer Attraktionen, wie das Museum Ehrhardt in Plüschow und die Galerie der Romantik im Pommerschen Landesmuseum.

Auf Erfolgskurs

Die Zahlen sprechen für sich: 2025 verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern 8,2 Millionen Gäste und 33,3 Millionen Übernachtungen – ein Anstieg von 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Wismar sticht mit einem Übernachtungszuwachs von 11,3 % hervor. Die Region hat sich als dritthäufigstes Urlaubsziel in Deutschland etabliert und hält einen Marktanteil von 3,3 %. Das sind doch erfreuliche Nachrichten!

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Die neue Strategie umfasst nicht nur Marketingkampagnen, sondern auch die Einbindung der Einheimischen sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Qualität. Die Übernachtungen im Land steigen gegen den Bundestrend. Das ist ein positives Zeichen, das Hoffnung gibt für die kommenden Jahre. Um der Entwicklung Rechnung zu tragen, werden die Daten zur touristischen Entwicklung regelmäßig aktualisiert und sind über interaktive Elemente zugänglich.

Mit einem frischen Wind in der Tourismuspolitik und einem klaren Fokus auf die internationale Ausrichtung blickt Mecklenburg-Vorpommern optimistisch in die Zukunft. Die ITB 2026 könnte der ideale Schauplatz sein, um die Pläne und Visionen für die Region einem breiten Publikum vorzustellen. Wer weiß, vielleicht wird Mecklenburg-Vorpommern bald als internationale Urlaubsdestination gefeiert!