Max Darj verlässt die Füchse Berlin: Ein Abschied voller Erfolge und Fragen
Die Füchse Berlin stehen vor einem bedeutenden Umbruch, denn ihr Kapitän Max Darj wird den Verein nach der Saison 2026/27 verlassen. Sein Vertrag, der im Sommer 2027 ausläuft, wird nicht verlängert. Das hat der Verein offiziell bekannt gegeben. Es ist ein Abschied, der viele Fans und Mitspieler berühren wird, denn Darj ist seit 2022 Teil der Füchse und hat in dieser Zeit so einiges erreicht.
Der 35-Jährige spielt seit über fünf Jahren für die Berliner und hat in dieser Zeit den DHB-Pokal sowie die deutsche Meisterschaft gewonnen. Im Oktober 2024 übernahm er das Kapitänsamt von Paul Drux, der aufgrund einer Verletzung seine Karriere beenden musste. Trainer und Sportvorstand Nicolej Krickau hat Darj immer als herausragenden Menschen beschrieben und lobte seine Rolle bei der Integration des Teams. Diese Wertschätzung spricht Bände über den Charakter des Schweden.
Ein Erfolgsweg mit Höhen und Tiefen
Max Darj, geboren am 27. September 1991 in Göteborg, begann seine Handballkarriere bei Stenungsunds HK, bevor er 2009 zum schwedischen Erstligisten Alingsås HK wechselte. Dort wurde er 2011 im Alter von nur 20 Jahren Kapitän und führte sein Team 2014 zur schwedischen Meisterschaft. Die Reise führte ihn über den Bergischen HC schließlich nach Berlin, wo er in der Saison 2022/23 anheuerte. Ein echtes Highlight war der Gewinn der EHF European League 2022/23. In den folgenden Jahren feierte er mit den Füchsen zahlreiche Erfolge: die Meisterschaft 2025, den DHB-Pokal 2026 und den Supercup 2025 – eine beeindruckende Bilanz!
Doch nicht nur im Verein machte Darj auf sich aufmerksam. Auch in der schwedischen Nationalmannschaft hat er sich einen Namen gemacht. Bei der Europameisterschaft 2022 gewann er den Titel und konnte sich auch bei den Olympischen Spielen in Tokio und der Weltmeisterschaft 2021 beweisen. Seine Erfahrung wird im Team der Füchse schmerzlich fehlen.
Ein neuer Weg für Darj
Die Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern, kommt im Zuge eines geplanten personellen Umbruchs. Geschäftsführer Bob Hanning betonte, dass die Füchse und Darj noch gemeinsame Ziele für die laufende Saison verfolgen, was Hoffnung für die Fans weckt. Darj selbst äußerte sich sehr dankbar über seine Zeit in Berlin und blickt optimistisch auf den verbleibenden Saisonverlauf. „Ich bin stolz auf die Erfolge der Mannschaft und des Vereins“, sagte er.
Allerdings ist es auch ein Abschied voller Fragen: Was wird nach 2027 kommen? Darjs weiterer Weg ist noch offen, und es bleibt spannend, wo es ihn hinführen wird. Währenddessen konzentriert er sich auf die nächsten Herausforderungen mit dem Team, der nächste Gegner ist die HSG Wetzlar, und die Partie findet am Sonntag um 16:30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle statt.
Mit Darj wird auch Mijajlo Marsenic Berlin verlassen, der lange Zeit sein Partner im Mittelblock war. Seine Nachfolge wird der französische Nationalspieler Theo Monar antreten, während Simon Pytlick und Dika Mem von der SG Flensburg-Handewitt bzw. dem FC Barcelona zu den Füchsen stoßen. Die Fans dürfen sich also auf einige spannende Veränderungen freuen, auch wenn der Abschied von Darj bittersüß ist.
