In der beschaulichen Ecke von Berlin-Hellersdorf, genauer gesagt am Cecilienplatz, schwirren die Gerüchte und Hoffnungen um ein Projekt, das schon lange überfällig ist. Die Ruinen an diesem Platz sind mittlerweile ein regelrechtes Ärgernis für die Anwohner. Immer wieder berichten die Medien über Vandalismus, und zuletzt mussten sogar ein Kind und ein Obdachloser aus einem brennenden Gebäude gerettet werden. Das ist nicht die Art von Nachbarschaft, die man sich wünscht. Die Häuser am Cecilienplatz 10, 11 und 12 stehen seit Jahren leer und verfallen weiter. Die vorherigen Eigentümer hatten zwar eine Baugenehmigung, doch die ist verfallen – was für ein Missstand! Das Bezirksamt hat die Objekte bereits als „städtebaulichen Missstand“ eingestuft, und die Grünen-Fraktion im Bezirk fordert nun vehement die Nutzung des Baugebots. Man könnte sagen, hier wächst der Druck.

Doch nun gibt es einen Lichtblick: Die Primus Immobilien AG hat die Grundstücke Cecilienplatz 10 und 12 erworben und plant, über 200 Mietwohnungen auf einer Fläche von insgesamt 5000 Quadratmetern zu errichten. CEO Sebastian Fischer betont die Wichtigkeit dieses Projekts für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf und die umliegende Nachbarschaft. Geplant sind nicht nur Wohnungen, sondern auch Gewerbeflächen im Erdgeschoss, die einen Supermarkt und weitere Nahversorger beherbergen sollen. Das klingt nach einer durchdachten Ergänzung für die Gegend! Für die zukünftigen Bewohner sind zudem ein Fitnessraum und eine Dachterrasse vorgesehen. Wer kann da schon widerstehen?

Ein neuer Anfang am Cecilienplatz

Der aktuelle Zustand könnte nicht schlechter sein: jahrelanger Leerstand, Vandalismus und brennende Ruinen – die Cecilienpassagen sind ein Schatten ihrer selbst. Aber die Primus Immobilien AG hat klare Ziele. Mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 13.000 Quadratmetern soll hier Wohnraum für breitere Bevölkerungsschichten entstehen. Die Verkehrsanbindung ist ebenfalls vielversprechend: Der U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord ist nur einen Katzensprung entfernt, und mit weniger als 20 Minuten kommt man nach Friedrichshain und in etwa 25 Minuten zum Alexanderplatz. Das könnte die Attraktivität des Kaulsdorfer Quartiers deutlich erhöhen.

Die Baugenehmigung liegt bereits seit längerer Zeit vor, und der Abriss der alten Gebäude ist für dieses Jahr geplant. Die Bauarbeiten sollen dann im nächsten Jahr beginnen. Bezirksstadträtin Heike Wessoly (CDU) hat betont, dass der Austausch zwischen dem neuen Eigentümer und dem Bezirksamt eng ist. Das klingt doch nach einer harmonischen Zusammenarbeit! Ob die Mietpreise den Bedürfnissen der Anwohner gerecht werden, bleibt allerdings abzuwarten. Es gibt einige Ungewissheiten über den Baubeginn und den Abschluss des Projekts.

Ein Teil einer größeren Vision

Das Projekt am Cecilienplatz reiht sich in eine ganze Reihe von großen Wohnungsbauprojekten ein, die in Berlin in den letzten Jahren Gestalt annehmen. Die Stadt hat sich das Ziel gesetzt, langfristig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Stadtviertel mit sozialer und verkehrlicher Infrastruktur auszustatten. In Bezirken wie Tegel, Spandau, Pankow und Steglitz-Zehlendorf entstehen spannende neue Bauvorhaben. Die Herausforderungen sind dabei nicht zu unterschätzen: steigende Baukosten, schwierige Finanzierungsbedingungen und langwierige Planungsverfahren setzen dem Ganzen zu. Aber das Engagement der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften wie Gewobag, DEGEWO, GESOBAU und HOWOGE zeigt, dass es einen ungebrochenen Willen gibt, die Wohnsituation in der Hauptstadt zu verbessern.

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Die Entwicklungen am Cecilienplatz könnten also nicht nur den Bewohnern von Marzahn-Hellersdorf zugutekommen, sondern auch einen positiven Impuls für die gesamte Region setzen. Wenn man sich vorstellt, wie es hier in ein paar Jahren aussehen könnte – das ist doch ein Grund zur Hoffnung! Ein neuer Anfang, der frischen Wind in die Nachbarschaft bringt, und vielleicht auch ein bisschen mehr Leben in die triste Umgebung der Ruinen. Abwarten und Tee trinken, sag ich da nur. Denn das Warten auf Veränderung hat in Hellersdorf eine lange Geschichte.