Heute ist der 26. Oktober 2026 und in Berlin-Mahlsdorf stehen einige Veränderungen an. Zwei Straßen, der Hultschiner Damm und die Elsenstraße, werden in den kommenden Tagen vollständig gesperrt. Vom 26. bis 30. Oktober 2026 wird hier fleißig gewerkelt, und die Fahrbahnen kriegen neue Asphaltschichten. Ein bisschen frische Farbe auf dem Asphalt kann ja nie schaden, oder? Schließlich geht’s um die Sicherheit und den Komfort aller Verkehrsteilnehmer.

Die Sperrung betrifft konkret den Hultschiner Damm zwischen der Grunowstraße und der Rahnsdorfer Straße sowie die Elsenstraße im Abschnitt der Hausnummern 9 bis 15. Für die Anwohner und Pendler wird’s eine kleine Geduldsprobe. Aber keine Sorge, der BVG-Nachtbus N62 bleibt während der Bauarbeiten weiterhin in Betrieb und fährt durch die Baustelle. Die Haltestelle Hultschiner Damm/Seestraße wird auch nachts bedient, was ein kleiner Lichtblick für Nachtschwärmer ist.

Umleitungen für den Verkehr

Umleitungen sind natürlich ein großes Thema, denn die Baustelle wird den Verkehr erheblich beeinflussen. Lkw werden über Chemnitzer Straße, Kaulsdorfer Straße und Köpenicker Straße umgeleitet. Autofahrer, die aus Richtung Köpenick in nördlicher Richtung unterwegs sind, sollten den Umweg über Müllerstraße, Wolfsberger Straße und Rahnsdorfer Straße nehmen – und das in beiden Richtungen. In der Elsenstraße wird der Linienbus umgeleitet, und zwar über Alt-Mahlsdorf. Welche Haltestellen hier entfallen, kann man dem Fahrplan der BVG entnehmen.

Für den restlichen Verkehr, der zur Bundesstraße 1/5 möchte, stehen der Kressenweg oder die Straße Am Feldberg zur Verfügung. Und die Nebenstraßen Am Barnim und Kethelitzweg? Die sind während der Bauarbeiten nur über die Parlerstraße und Goldregenstraße erreichbar. Man könnte sagen, es wird ein wenig wie in einem Labyrinth – nur dass die Ausgänge nicht ganz so geheim sind!

Finanzen und Zeitplan

Die Kosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 570.000 Euro. Der Hultschiner Damm kostet etwa 270.000 Euro, während die Elsenstraße mit etwa 300.000 Euro zu Buche schlägt. Finanziert werden die Arbeiten aus dem Schlaglochprogramm der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Der Senat hat für 2026 und 2027 insgesamt 10 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten bereitgestellt – ob die Mahlsdorfer Baustellen genau aus diesem Budget bedient werden, bleibt abzuwarten.

Die Sperrung fällt in die zweite Herbstferienwoche, was möglicherweise für etwas weniger Verkehr sorgen könnte. Aber seien wir ehrlich, wer in Berlin ist schon wirklich überrascht von Staus und Umleitungen? Nach aktuellem Stand sollen die beiden Straßen am 31. Oktober 2026 wieder freigegeben werden, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit und es gibt keine wetterbedingten Verzögerungen.

Wie dem auch sei, Mahlsdorf wird sich für eine kurze Zeit etwas verändern. Neue Straßen bringen frischen Wind – und vielleicht auch ein paar neue Nachbarn, die die Baustellenzeit nutzen, um den Kiez besser kennenzulernen. Das ist ja auch ein kleiner Vorteil dieser ganzen Aktion!