In Berlin-Lichtenberg tut sich gerade etwas Großes! Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag hat die ersten Schritte in Richtung eines neuen Quartiers gemacht. Mit einer modernen Plattenbauweise, die auf vorgefertigten Raummodulen basiert, wird hier ein neues Zuhause für zahlreiche Menschen geschaffen. Es wird wirklich spannend, denn bis 2027 sollen insgesamt 1.548 neue Wohnungen entstehen, und die kleinsten Apartments fangen bei einer Kaltmiete von nur 254 Euro an. Ja, genau, das klingt wie Musik in den Ohren derjenigen, die nach bezahlbarem Wohnraum suchen!
Gestern fand ein Stapelfest auf der Baustelle an der Ecke Landsberger Allee und Ferdinand-Schultze-Straße statt, bei dem das letzte von rund 3.000 Modulen gesetzt wurde. Anwesend waren unter anderem die Bundesbauministerin Verena Hubertz und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, die sich vor Ort von den Fortschritten überzeugen konnten. Die erste Phase der Wohnungen soll bereits Ende dieses Jahres fertiggestellt werden, und die ersten Mieter dürfen sich auf ihren Einzug freuen!
Ein Quartier für alle
Was genau erwartet die zukünftigen Bewohner? Neben den Wohnungen wird das neue Quartier auch eine Kindertagesstätte, Flächen für Gewerbe und Gastronomie sowie großzügige Grünanlagen beinhalten. Ein öffentlicher Park von rund 6.900 m² wird Platz für Spiel- und Aufenthaltsflächen bieten – ganz nach dem Motto „Wohnen und Leben in einem“.
Von den insgesamt 1.548 Wohnungen werden etwa 85 Prozent im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung entstehen. Das heißt, dass die Mehrheit der Einheiten mietpreis- und belegungsgebunden sein wird. Ein Wohnberechtigungsschein ist erforderlich, um in den Genuss dieser Mietpreise zu kommen. Aber keine Sorge, für Haushalte mit mittleren Einkommen sind auch 20 Prozent der Wohnungen vorgesehen, was die Sache noch attraktiver macht. Die Kaltmieten bewegen sich zwischen 7 und 11,50 Euro pro Quadratmeter – ein echter Lichtblick in einer Stadt, in der bezahlbarer Wohnraum Mangelware ist.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein weiteres Highlight des Projekts ist die nachhaltige Bauweise. Die Module sind nicht nur modern, sondern auch recyclebar und tragen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei. Die energetischen Standards sind mit KfW-55 / KfW-55-NH hoch angesetzt, was bedeutet, dass die Wohnungen energieeffizient sind und damit sowohl den Mietern als auch der Umwelt zugutekommen.
Das ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Wohnungsnot in Berlin, besonders für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen, die oft Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Rückkehr zur Wohnungsneubauförderung im Jahr 2014 war ein entscheidender Schritt, um den Bau von mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungen voranzutreiben. Seitdem wurden rund 18.040 solcher Wohnungen gefördert – ein Zeichen, dass sich die Stadt ernsthaft um ihre Bürger kümmert.
Das Gewobag-Projekt in Lichtenberg könnte also ein Vorbild für zukünftige Bauvorhaben sein. Eine gelungene Mischung aus bezahlbarem Wohnraum, nachhaltiger Bauweise und einem durchdachten Quartierskonzept. Wenn das kein Grund zur Freude ist! Die nächsten Jahre werden zeigen, wie sich dieses spannende Projekt entwickeln wird. Wer weiß, vielleicht wird Lichtenberg bald zum neuen Hotspot für alle, die ein bezahlbares Zuhause in Berlin suchen!