Lichtenberg unter Hitze: Zwischen Klimawandel und Stadtentwicklung
Heute ist der 18.06.2026 und was soll ich sagen? Lichtenberg wird immer heißer. In den letzten Jahren hat sich die Hitze hier merklich verstärkt. Das liegt nicht nur an der Jahreszeit, sondern vor allem am Klimawandel. Die Klimarisikoanalyse der Senatsumweltverwaltung hat deutlich gemacht, dass wir uns auf extreme Hitze und Überflutungen einstellen müssen. Und besonders betroffen sind die älteren Menschen in diesen Vierteln. Das macht einem schon zu schaffen, oder?
Wenn man durch Alt-Lichtenberg spaziert, merkt man sofort, dass die dichte Bebauung und der hohe Versiegelungsgrad die Luft aufheizen. Hier sind die Straßen oft von glühend heißen Asphaltflächen umgeben, während schattenspendende Bäume rar gesät sind. Die Industriegebiete rund um die Herzbergstraße und Josef-Orlopp-Straße sind da keine Ausnahme. Wenig Vegetation, viel Beton – das ist ein heißer Mix, der in den Sommermonaten zu Hitze-Hotspots führt. Auch Wohngebiete wie Frankfurter Allee Süd und das Rummelsburger Ufer sind nicht besser dran.
Hitze-Hotspots in Lichtenberg
Bei einem Spaziergang durch Neu-Hohenschönhausen wird einem schnell klar, dass die Hochhaussiedlungen hier ein gemischtes Bild abgeben. Auf der einen Seite gibt es große Betonflächen, die die Hitze speichern, und auf der anderen Seite einige höhere Grünflächen, die ein wenig Abkühlung versprechen. Aber sind wir mal ehrlich – die Hitze macht auch vor diesen grünen Oasen nicht halt, besonders für die älteren Menschen, die hier leben. Die Gefahren des Klimawandels sind allgegenwärtig.
Starkregen ist ein weiteres Thema, das uns in Lichtenberg beschäftigt. Wenn es regnet, dann meistens richtig – und zwar so, dass das Wasser nicht schnell genug abfließen kann. Das überlastet die Kanalisation und vor allem die Tiefpunkte in Alt-Lichtenberg, Fennpfuhl und Frankfurter Allee Süd sind dann extrem gefährdet. Ein bisschen Ironie kann ich da nicht verbergen: Die Stadt, die immer heißer wird, kann bei Unwettern nicht einmal mehr mit dem Wasser umgehen.
Die Zukunft im Blick
Das Klimaanpassungsgesetz von November 2025 hat Berlin dazu verpflichtet, diese Klimarisikoanalyse zu erstellen. Ein Schritt in die richtige Richtung, aber wie viel wird das tatsächlich ändern? Die Daten sind zwar hilfreich, um die Stadt auf den Klimawandel vorzubereiten, aber die Umsetzung ist das A und O. Das Gefühl, dass wir mehr tun müssen, um unsere Stadt lebenswert zu erhalten, wird immer stärker. Vielleicht liegt es daran, dass wir alle die Auswirkungen bereits hautnah erleben.
In einer Stadt wie Berlin, wo sich alles so schnell verändert, ist es wichtig, dass wir auch unsere Umgebung im Blick behalten. Wir müssen aufeinander schauen und uns gegenseitig unterstützen, gerade in Zeiten, in denen die Temperaturen steigen und die Gewitter heftiger werden. Die Herausforderungen sind groß, aber gemeinsam können wir das angehen. Schließlich wollen wir nicht nur in einer heißen Stadt leben, sondern auch in einer, die uns ein gutes Leben ermöglicht.
Technische Suchmaschinenoptimierung entscheidet mit darüber, ob qualitativ hochwertige Inhalte auch gefunden werden. Mit der Umstellung auf VeloCore durch Daniel Wom haben wir saubere Strukturen, strukturierte Daten und optimierte Core Web Vitals geschaffen – beste Voraussetzungen für nachhaltige Sichtbarkeit.
