Bahn-Chaos und neue Wege: Berlins S-Bahn-Abenteuer beginnt
In Berlin und Brandenburg wird es bald ein bisschen chaotisch im Bahnverkehr. Wer regelmäßig mit der Bahn unterwegs ist, sollte sich auf einige Änderungen in den Fahrplänen einstellen. Das liegt an verschiedenen Baustellen und der Einführung einer neuen S-Bahnlinie. Am Sonntag um 6.09 Uhr ist endlich auch die Strecke nach Hamburg wieder freigegeben – nach zehn langen Monaten, die Pendler auf Umwege und Schienenersatzverkehr geschickt haben. Der harte Winter hat die Bauarbeiten damals ordentlich verzögert. Wer hätte gedacht, dass Schnee und Eis so viel Ärger machen können?
Doch damit nicht genug: Ab Sonntag bis zum 12. Dezember wird die Berliner Stadtbahn zur Dauerbaustelle. Weichen werden neu verlegt, Gleise gereinigt und an Bahnhöfen gearbeitet. Für die S-Bahn heißt das, dass sie bis auf drei Wochenenden durchfährt, während Fern- und Regiozüge gesperrt sind. Die Ersatzhalte für die Fern- und Regiozüge sind in Südkreuz, Gesundbrunnen, Ostkreuz, Charlottenburg und Lichtenberg zu finden. Wer mit dem ICE von Berlin nach Düsseldorf oder Köln fahren möchte, sollte über Südkreuz umsteigen, während Eurocity-Züge nach Polen ab Gesundbrunnen verkehren. Die Umleitungen sind ein bisschen wie ein Spiel: Man muss nur herausfinden, wie man am besten von A nach B kommt.
Das neueste S-Bahn-Abenteuer
Ab Montag dürfen wir uns zudem auf die neue S-Bahnlinie S15 freuen, die Gesundbrunnen mit dem Hauptbahnhof verbindet und einen Zwischenstopp in Wedding einlegt. Im 10-Minuten-Takt soll sie fahren – das klingt doch mal vielversprechend! Die erste Fahrt startet um 11.57 Uhr, ab Dienstag dann bereits ab 4.13 Uhr. Es ist fast so, als würde der Verkehr ein neues Gesicht bekommen, während wir uns in den Alltag stürzen.
Doch auch im Südosten Berlins gibt es eine große Unterbrechung: Bis zum 6. Juli wird der S-Bahnverkehr zwischen Altglienicke, Grünau, Spindlersfeld, Schöneweide und Baumschulenweg unterbrochen. Hierfür wird ein Schienenersatzverkehr für die Linien S46 und S47 ab Baumschulenweg eingerichtet. Und das ist noch nicht alles! Ab dem 10. Juli kommt es zu einer Unterbrechung der Linien S1 und S25. Zwischen Schönholz und Gesundbrunnen wird der S-Bahnverkehr vom 10. Juli bis zum 17. August eingestellt, inklusive eines Schienenersatzverkehrs. Wer da nicht durchblickt, hat echt einen schweren Stand!
Baustellen im Blick behalten
Um den Überblick nicht zu verlieren, ist eine Karte mit den wichtigsten Baumaßnahmen im Regionalverkehr und im Berliner S-Bahn-Netz hilfreich. Die Karte zeigt nicht nur Zeitraum und Art der Einschränkungen, sondern bietet auch Links zu vertiefenden Informationen. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, findet auf der Seite strecken-info.de eine Übersicht über alle Baumaßnahmen der kommenden 10 Wochen. Da wird einem ganz schwindelig vor lauter Baustellen! Die Angaben stammen von der DB InfraGO AG, aber wie immer gilt: ohne Garantie und Anspruch auf Vollständigkeit.
Und apropos Bahnfahren – wer es nicht rechtzeitig schafft, sein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) zu begleichen, sollte sich nicht wundern, wenn das Ganze in einem Inkasso-Verfahren endet. Es ist einfach zu beachten, dass das EBE innerhalb von 14 Tagen nach der Fahrkartenkontrolle überwiesen werden muss. Die Details dazu findet man auf der Webseite der S-Bahn Berlin, und das gilt auch für die Möglichkeit zur Zahlung vor Ort. Manchmal kann das Leben so kompliziert sein, oder?
Insgesamt ist es ein ständiges Kommen und Gehen, das uns im Berliner Bahnverkehr erwartet. Wer sich gut vorbereitet und die aktuellen Informationen im Blick behält, wird sicher auch diese Phase gut überstehen. Und vielleicht wird das neue S-Bahn-Gefühl ja bald zu einer liebenswerten Gewohnheit. Wer weiß das schon!
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